Fujifilm bringt günstigere Version der X-T1 raus

Elektronischer Sucher mit 2,36 Millionen Pixeln und APS-C-Sensor ohne Tiefpassfilter: Dafür verlangte Fujifilm bei der Profi-Systemkamera X-T1 bisher knapp 1200 Euro. Nun kommt eine deutlich günstigere Alternative auf den Markt.

Zusammen mit dem Objektiv XF18-55mm kostet die Systemkamera 1.099 Euro - Cover
Zusammen mit dem Objektiv XF18-55mm kostet die Systemkamera 1.099 Euro Foto: Fujifilm

Fujifilm hat seine X-Systemkamerareihe um das Modell X-T10 ergänzt. Bei der Kamera handelt es sich praktisch um die kleine Schwester der X-T1. Beide sind mit dem gleichen tiefpassfilterlosem APS-C-CMOS-Sensor (16,3 Megapixel) und einem elektronischen OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Pixeln ausgestattet, der etwa eine Schärfevorschau mit Kantenmarkierungen (Fokus Peaking) bietet. Die Vergrößerungsleistung des Suchers fällt bei der X-T10 mit dem Faktor 0,64 etwas geringer aus als bei der X-T1 mit 0,77.

Gehäuse

Bei beiden Modellen ist das Gehäuse oben und unten mit Druckguss-Magnesium eingefasst, aber nur das der X-T1 ist spritzwasser- und staubdicht. Die X-T10 verfügt neben drei Funktionsrädchen und sieben frei belegbaren Funktionstasten über einen separaten Schalter für einen Vollautomatikmodus.

Full-HD-Qualität

Beide Kameras können bis zu acht Bilder pro Sekunde in Serie und Full-HD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Und beide Kameras sollen im Idealfall in nur 0,06 Sekunden scharfstellen - per Phasen- oder Kontrast-Autofokus. Je nach Aufnahmesituation stehen dabei 49 oder 77 Autofokuspunkte zur Verfügung.

Preise und Farben

Für das gut 380 Gramm schwere X-T10-Gehäuse in Schwarz oder Silber-Schwarz (rund 12 mal 8 mal 4,1 Zentimeter) mit schwenkbarem Drei-Zoll-Display (0,92 Millionen Pixel), WLAN und Einbaublitz verlangt Fujifilm ab Juni einen Preis von 699 Euro, das sind 500 Euro weniger als für das Gehäuse der im März 2014 erschienenen X-T1.

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