Die besten Soundbars: Denn flach darf nur der Fernseher sein

An der Qualität des Programms kann die beste Technik nichts ändern. Aber dafür am Klang. Die Sieger des jüngsten Soundbar-Tests sorgen für wuchtige Klänge ohne Dröhnung. Denn flach darf im Wohnzimmer nur einer sein - der Bildschirm.

Freunde vor dem Fernseher - Cover
Freunde beim gemeinsamen Fernseh-Vergnügen Foto: thinkstockphotos.com

Die Redakteure der Zeitschrift "Video" haben entschieden - und wir widersprechen ihnen nicht: Zum Testsieger unter den Soundbars gekürt wurde die Panorama 2 von Bowers & Wilkins. Sie besitzt unter anderem mehrere HDMI-Eingänge und ein On-Screen-Menü, mit dem sich Einstellungen bequem am Fernseher vornehmen lassen, spielt preislich mit rund 1.600 Euro aber auch in einer eigenen Liga. Dass beim Canton DM 90.2 der Bass aus dem Soundriegel kommt, ist kein Nachteil: Das rund 650 Euro teure Gerät erhielt Bestnoten beim Klang. Guten Klang, viele Anschlüsse und sogar einen integrierten Blu-ray-Player bietet nach Angaben der Experten der HTB9150 von Philips für rund 700 Euro.

Soundplate oder Soundbar?

"Technisch bestehen keine Unterschiede zwischen einer länglichen Soundbar und einer flachen, tieferen Soundplate", erklärt dazu Michael Voigt, Chefredakteur der Fachzeitschriften "HIFI Test" und "Heimkino". In beiden Systemen arbeiten eingebaute Verstärker und mehrere Lautsprecher. Während eine Soundbar vor den Fernseher gelegt wird, gehört die Soundplate unter den TV-Fuß.

Subwoofer für Kino-Feeling

Dort machen die Geräte selbst ausgewachsenen Anlagen mit mehreren kleinen Boxen Konkurrenz: "Soundbars und Soundplates können einen virtuellen Surroundsound generieren, der ein mehr oder weniger realistisches, umhüllendes Klangfeld vermittelt", so Voigt. Für richtiges Kinofeeling empfiehlt der Diplom-Ingenieur aber einen zusätzlichen Aktiv-Subwoofer, der besonders tiefe Klänge beisteuert. Oft werden die Bass-Boxen gleich im Paket mit einer Soundbar verkauft.

Die Soundbar wird unter dem Fernseher platziert

So wird die Soundbar platziert

Für natürliche Klangergebnisse sollten TV-Gerät und Soundbar oder -deck immer auf einer Achse platziert werden. Schräg unter dem Fernseher haben die Geräte also nichts verloren. Sinnvoll ist es außerdem, die Wohnzimmerwand als Reflexionsfläche zu benutzen, indem man die Klangverbesserer nah davor stellt. Besser ausgestattete Klangriegel gestatten eine manuelle Einstellung von Höhen, Tiefen und Bässen, in der Regel per Fernbedienung. So lässt sich der Sound dem Raum und individuellen Wünschen anpassen.

Ab 150 Euro ist man dabei

Soundbars sind bereits ab 150 Euro erhältlich - nach einem Test der Zeitschrift "Audio Video Foto Bild" (Ausgabe 6/2014) gibt es in dieser Preisklasse auch schon vernünftige Geräte. 400 Euro nennt Michael Voigt als realistische Größenordnung, wenn mit Soundbar oder Soundplate ein überzeugendes Heimkino-Feeling aufkommen soll. Für einen aktiven Subwoofer müsse der Käufer weitere 100 bis 300 Euro einplanen.

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