Nicht zum Anhören: Apple kauft Kopfhörer-Hersteller Beats

Mancher denkt, er hört nicht richtig: Apple kauft Beats. Deren Kopfhörer bestechen durch originelle Optik und farbenfrohes Design. In puncto Klangübersetzung gibt es zweifelsfrei bessere Anbieter. Warum also gerade diese Firma?

Apple kauft Beats - Cover
Apple kauft Beats Foto: Getty

Lupenreiner Klang, satte Bässe, laut ohne Dröhnung: Musik-Liebhaber wissen heute, was sie von Lautsprechern oder Kopfhörern erwarten dürfen. Und dann diese Allianz!

Design-Pioniere vereint

Optisch betrachtet hätten sich Apple und Beats nicht besser finden können. Beide sind Pioniere in ästhetischen Stilbrüchen, beide setzen Trends, um die die Konkurrenz letztlich nicht umhinkommt. Soweit das Auge. Ob die Verbindung auch ein Ohrenschmaus für iTunes-Kunden ist, wird sich noch herausstellen. Denn die dröhnenden Bässe drücken auf den Musik-Genuss. Da ist es wenig tröstlich, dass kein anderer Kopfhörer besser aussieht.

Apple kauft Beats
Apple kauft Beats Foto: Getty

Belebung des Geschäfts

Freilich, nur um Kopfhörer alleine geht es hier nicht. Durch die Vernetzung mit dem Streaming-Service Beats Music will Apple rascher an Neuerscheinungen herankommen und sein Tagesgeschäft beleben. Dazu muss gesagt werden, dass Beats noch dabei ist, sich gegenüber etablierten Diensten am Markt zu behaupten. Bei Apple herrscht nach außen Jubelstimmung. Weitere Details zu dem überraschenden Deal gibt es ja vielleicht bei der Entwicklerkonferenz WWDC zu hören, die am 2. Juni per Live-Stream übertragen wird.

Hier geht's zum Live-Stream:

www.apple.com

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