Neues EU-Gesetz für Düfte: Chanel No. 5 könnte bald ganz anders riechen

Fans von "No. 5" von Chanel und "Miss Dior" von Dior sollten schon mal ihren Vorrat an Flakons aufstocken. Denn zwei der legendärsten Düfte aller Zeiten könnten aufgrund von neuen EU-Regeln, welche hautreizende Stoffe verbieten, bald Geschichte sein.

Chanel Duft
Das Ende einer Legende Foto: Getty

Marilyn Monroe trug laut ihrer eigenen Aussage im Bett nichts anderes als Chanel No. 5. Seit 93 Jahren ist der Duft auf dem Markt und alle 30 Sekunden wird ein Fläschchen des berühmtesten Parfums der Welt verkauft. Diese Erfolgsgeschichte könnte schon bald ein unerwartetes Ende haben, denn nun wurde ein neues EU-Gesetz zum Schutz von Allegikern verabschiedet.

Coco Chanel
Coco Chanel wäre über die Neuigkeiten "not amused" Foto: Getty

Ohne Moos nix los

Konkret geht es um zwei Substanzen: Atranol und Chloratranol sind Bestandteile von Eichenmoss, welches in Chanel No. 5 zu finden ist. Weitere Regulationen wird es bei Bergamotte, Rose und Zitrone geben, denn auch hier können höhere Werte zu Allergien führen. Bis zu 30% aller Parfums sind von diesem neuen Gesetz betroffen, darunter fällt nicht nur der ikonische Duft von Chanel, sondern auch Miss Dior von Dior. Bei den Marken versucht man nun schnellstmöglich neue Formulierungen für die Bestseller zu finden.

"Die Adaption ist eine Herausforderung, aber unsere "Nase" hat die Fähigkeiten die Qualität und den unverwechselbaren Geruch unter der Berücksichtigung der neuen Gesetze trotzdem beizubehalten", so ein Sprecher von Chanel. Trotz der Bemühungen alles beim Alten zu belassen: Wir sind uns sicher, dass die Verkaufszahlen für die zwei Duftlegenden in nächster Zeit in die Höhe schnellen werden. Denn wer will schon auf seinen heiß geliebten und altbekannten Duft verzichten?

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