Schönheitsmythen aufgedeckt: Die 10 größten Beauty-Irrtümer

Lipbalm macht süchtig und rasierte Beinhaare wachsen stärker nach. Beauty-Mythen kursieren in Hülle und Fülle, viele davon begleiten uns hartnäckig. Wir verraten, welchen Schönheits-Märchen Sie ab sofort keinen Glauben schenken sollten.

Frau Lippen Balsam
Sie werden nur nach dem Gefühl süchtig Foto: Thinkstock

Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben, sind aber oft weit von der Wahrheit entfernt. Wir verraten die 10 größten Beauty-Irrtümer, von denen Sie sich ab sofort nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen sollten.

1. Rasierte Beinhaare wachsen stärker nach

Obwohl man das Gefühl hat, dass die Haare nach dem Rasieren stärker nachwachsen, ist es nur eine Täuschung. Dadurch dass diese gerade abgeschnitten werden, fühlen sie sich dicker an, als die bereits abgeschliffenen.

2. Baden trocknet die Haut aus

Stimmt nicht ganz, denn hier kommt es auf die richtige Wassertemperatur an. Es sollte nicht heißer als 38 Grad sein und eine 20-minütige Badezeit nicht überschritten werden. Nur wer in sehr heißem Wasser badet, tut seiner Haut nichts Gutes.

Frau Badewanne
Bitte nicht zu heiß baden Foto: Thinkstock

3. Zahnpasta hilft gegen Pickel

Die Pickel sprießen schon wieder und Sie greifen zur Zahnpasta-Tube? Lieber nicht, denn das in den meisten Produkten enthaltene Fluor und Menthol wirkt sogar entzündungsfördernd. Spezielle Anti-Pickel-Cremes sind die bessere Alternative.

4. Spliss in den Haaren kann man wieder reparieren

Spezielle Pflegeprodukte für die Mähne helfen zwar für kurze Zeit, können aber bereits entstandene Schäden nicht verschwinden lassen. Hier hilft nur ein Besuch beim Friseur, der die kaputten Spitzen abschneidet. Regelmäßige Besuche (ca. alle 6 bis 8 Wochen) beugen Spliss vor.

5. Trockene Haut? Trinken Sie viel Wasser!

Vor allem Models behaupten gerne, dass ihre strahlende Haut vom Wassertrinken kommt. Wenn das jedoch wirklich der Fall wäre, bräuchten wir alle keine speziellen Booster-Seren und Feuchtigkeitscremes mehr.

6. Mascara lässt Wimpern schneller brechen

Dass Wimperntusche nicht gut für die Haare ist, ist ein Märchen. Im Gegenteil: Mittlerweile enthalten viele Mascaras pflegende Öle, Proteine und Wachse. Wichtig: Abends immer abschminken, da sie durch das Liegen auf dem Polster tatsächlich brechen können.

7. Make-up verstopft die Poren

Früher entsprach dieser Mythos der Realität, als man noch Puder aus Reismehl herstellte. Dieser quoll in den Poren auf und verstopfte sie. Heute ist Make-up viel leichter und kann durch spezielle Inhaltsstoffe sogar gut für die Haut sein. Auch hier gilt: Am Abend das Gesicht immer gründlich reinigen.

Make up Frau
Früher verstopfte Make-up die Poren Foto: Thinkstock

8. 100 Bürstenstriche pro Tag

Sie sollen das Haar weich und glänzend machen, bewirken aber leider das Gegenteil. Die Talgproduktion der Kopfhaut wird angeregt, wodurch es schneller fettig wirkt und ungepflegt aussieht.

9. Schokolade macht Pickel

Dieses Märchen haltet sich besonders hartnäckig. Schokolade macht zwar glücklich, es konnte jedoch bisher kein Zusammenhang zwischen der Süßigkeit und Pickeln festgestellt werden. Veranlagung und Hormone sind für den Zustand der Haut ausschlaggebend.

10. Süchtig nach Lipbalm

Wer oft zum Lippenbalsam greift, ist im Nu süchtig danach? Da Lippen kein eigenes Fett produzieren können, kann man sie nur mit speziellen Produkten geschmeidig halten. Das einizige wonach man dann süchtig wird, ist das Gefühl von gepflegten Lippen. Schneller ausgetrocknet sind sie aber nicht.

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