Männer-Sache: Die 10 besten Pflege-Tipps für alle Haartypen

Ein ordentlicher Haarschnitt ist die Basis für ein attraktives Aussehen. Zum perfekten Look gehört aber auch die richtige Pflege. Ob fettig, strohig, widerspenstig oder grau - wir verraten die besten Pflege-Tipps für alle Haartypen.

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Foto: thinkstockphotos.com

Strähnige Haare oder sprödes Stroh auf dem Kopf machen selbst den gepflegtesten Auftritt zum Flopp. Was Frauen schon lange wissen, für viele Männer aber noch immer Neuland ist: Haar ist nicht gleich Haar.

1. Fettiges Haar

Bei Köpfen, die schnell fettig werden, hilft leider nur eins: täglich Haare waschen. Um die Kopfhaut nicht zusätzlich zu strapazieren, greift man am besten zu einem milden Shampoo, das für tägliche Haarwäsche geeignet ist.

2. Trockenes Haar

Trockene Haare benötigen extra viel Pflege. Daher sollte man die Haare nach dem Waschen immer mit einer aufbauenden Spülung verwöhnen. Einmal in der Woche sollte man den Haar außerdem eine intensive Haarkur gönnen, die man einige Minuten einwirken lässt. Auf heiße Föhnluft sollte man verzichten. Die trocknet die Haare nur zusätzlich aus.

3. Dünnes Haar

Wer zu dünnes Haar hat, greift beim Haarewaschen zu einem guten Volumenshampoo. Mit Bürsten aus Naturborsten und Hornkämmen kann man dünne Haare zusätzlich pflegen. Keine reichhaltigen Spülungen benutzen – das beschwert die Haare, wodurch sie schnell platt wirken können.

4. Strapaziertes Haar

Strapaziertes Haar, das vor Spliss nur so strotzt, sollte man am besten abschneiden. Wer seine Männer-Mähne nicht stutzen will,  muss das Haar von innen her aufbauen. Die Haare sollten nicht zu oft und nur mit warmen und nicht zu heißem Wasser  gewaschen werden. Beim Shampoo sollte man auf eine rückfettende Wirkung achten. Sind die Spitzen sehr spröde, brauchen sie zusätzliche Pflege – zum Beispiel in Form eines Haarspitzenfluids. Zusätzlicher Tipp: Das Haar möglichst sanft und sparsam Bürsten. Kopfhautmassagen fördern die Durchblutung und kurbeln die Talgproduktion an.

5. Krauses Haar

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Foto: Naturkrause ist ganz schön schwer zu bändigen. Wer seine Haare zusätzlich färbt, strapaziert sie unnötig - thinkstockphotos.com

Bei Naturkrause hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man schneidet die Haare raspelkurz oder man kultiviert den Locken-Look. Das gelingt natürlich nur mit den entsprechenden Pflegeprodukten. Wichtig ist eine Pflege, die viel Feuchtigkeit und Glanz spendet, da krause Haare meist spröde und störrisch sind. Naturkrause sollte nie trocken gebürstet oder geföhnt werden, damit die Haare nicht unnötig aufgeplustert werden. Styling-Tipp: Stylingprodukt (zum Beispiel eine Definierungscreme) in das feuchte Haar einarbeiten – und  an der Luft trocknen lassen.

6. Schuppen

Wer zu Schuppen tendiert, wirkt schnell ungepflegt. Die Neigung zu Schuppen liegt meistens in den Genen und daher sollte man dieses Problem medizinisch und nicht kosmetisch behandeln. Informieren Sie sich in der Apotheke über ein gutes Shampoo, das den Schuppen zu Leibe rückt.

7. Haarausfall

Haarausfall ist meistens genetisch veranlagt. Mit der richtigen Haarpflege kann man den Ausfall der Haare jedoch ein wenig verlangsamen. Gut sind zum Beispiel Shampoos mit Koffein oder Arginin. Sie sollten sich auch ein spezielles Anti-Haarausfall-Tonikum, das in die Kopfhaut einmassiert wird, zulegen. Ist der Haarverlust sehr schlimm, können Sie sich beim Arzt nach einer Lösung mit dem Arzneistoff Minoxidil gegen Glatzenbildung erkundigen. Zusätzlich zur richtigen Pflege kann man den Haaraufbau auch mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln fördern.

8. Graue Haare

Eines vorweg: Graue Haare sind sexy! Wer seine grauen Strähnen dennoch lieber kaschieren will, sollte lieber tönen und nicht färben. Beim Färben werden die Haare stark strapaziert, außerdem sieht eine einfache Haarfabe schnell künstlich aus. Besser man greift zu natürlichen Haargelen – oder man überlässt den Kampf gegen das Ergrauen gleich dem Friseur. Es muss aber nicht gleich eine Tönung oder Färbung sein. Alternative Tipps gegen graue Haare finden Sie hier.

9. Schütteres Haar

Mit dem Alter wird selbst das kräftigste Männerhaar oft schütter. Doch manchmal verliert man auch in jungen Jahren saisonal- oder stressbedingt mehr Haare als sonst. Kein Grund zur Panik! Eine einfache Methode, das Haarwachstum zu fördern, sind regelmäßige Kopfmassagen. Kreisende Bewegungen mit den Fingerkuppen regen die Durchblutung der Kopfhaut und damit auch der Haarwurzel an.

10. Glatze

Die Haare sind weg, also kann ich auf Shampoo & Co. verzichten? Fehlanzeige! Wer oben ohne durch das Leben wandert, muss seine Kopfhaut richtig behandelt. Sonst sieht der kahle Kopf schnell ungepflegt aus. Hier finden Sie die besten Tipps zur Glatzen-Pflege.

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