Haus des Jahres 2014: Werkhaus eines Berliner Architekten gewinnt den Preis

Bereits zum vierten Mal vergab der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum Preise für die "Häuser des Jahres". Der Berliner Architekt Thomas Kröger setzte sich gegen die Konkurrenz durch und gewann 10.000 Euro.

Thomas Kröger Haus
Das Gewinner-Haus Foto: Callwey Verlag

Unter 255 Arbeiten aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz konnte sich Thomas Kröger mit seinen Visionen durchsetzen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die besten Einfamilienhäuser des Jahres 2014, wobei diese durchwegs auch eine langfristige Gültigkeit besitzen sollten. Wie erwartet waren auch große, sehr teure und hinreißend detaillierte Häuser dabei. Gewonnen hat aber ein Werkhaus.

Thomas Kröger
Thomas Kröger Foto: Callwey Verlag

Weniger ist manchmal mehr

Das im beschaulichen Gerswalde stehende Haus begeisterte die Jury vor allem mit der Materialverwendung und -behandlung. Gerundete Bleche zieren das Dach des Hauses, in dem derzeit ein Tischler lebt. Im Inneren des Hauses sorgen Holzbalken für Gemütlichkeit.

Thomas Kröger
Der Preisträger von innen Foto: Callwey Verlag

Gegenüber der BILD-Zeitung zeigte sich der Architekt überrascht von seinem mit 10.000 Euro dotierten Preis: "Es ist eine tolle Bestätigung dafür, dass die Arbeit wahrgenommen wird."

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