Glatt gelaufen: Die besten Methoden für eine saubere Enthaarung

Die Fashion-Prognose für den Sommer: Hotpants, bauchfreie Tops und Bikinis. Und: Wenig Platz für lästige Härchen! Nassrasur oder Enthaarungscreme? Weekend-Redakteurinnen haben getestet, welche Enthaarungs-Methoden am besten funktionieren.

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Nach einem Waxing bleibt man fast einen Monat haarfrei. Foto: thinkstockimages.com

Die schönsten Gazellenbeine ernten nur wenig Bewunderung, wenn auch ihre Behaarung an das Wüstentier erinnert. Haarige Beine oder Achseln zählen wohl zu den schlimmsten Beauty-Sünden im Sommer. Um sie zu entfernen, gibt es nicht die eine, richtige Methode. Je nach Zeitbudget und Geldbörserl kann man aus mehreren Möglichkeiten die Passende aussuchen. Weekend Magazin hat die Vor- und Nachteile der verschiedenen Enthaarungs-Methoden für Sie zusammengefasst.

Enthaarungscreme

Anwendungszeit: 5 bis 10 Minuten
Schmerzfaktor: Kann leicht brennen!
Nachwuchs: Nach vier Tagen (aber zarter als davor)
Preis: Ab ca. 3 Euro
Vorteile / Nachteile: Sanfte Behandlung, recht günstig / nerviges „Gepatze“ bei der Anwendung
Persönlicher Tipp: Enthaarungscreme ist Chemie, die Anwendung kann leicht brennen. Danach eincremen! Achtung: Nicht für Intimzone geeignet.

 

Nassrasur

Anwendungszeit: 2 bis 10 Minuten
Schmerzfaktor: Tut gar nicht weh!
Nachwuchs: Fast täglich
Preis: Rasierer ab 50 Cent, Schaum ab 2 Euro  
Vorteile / Nachteile: Geht schnell, keine Chemie / man muss ­ständig dranbleiben, sonst Stoppel-Gefahr!
Persönlicher Tipp: Nie ohne Gel oder Schaum rasieren und nicht in Hektik, sonst droht Verletzungsgefahr!

Home-Waxing

Anwendungszeit: Bikinizone zirka 15 Minuten, Unterschenkel 30 Minuten
Schmerzfaktor: Erträglich. Die Haut muss beim Abreißen des Wachsstreifens gestrafft sein, sonst drohen Blutergüsse.
Nachwuchs: Fast ein Monat haarfrei
Preis: Für die Bikinizone ab 2 Euro.
Vorteile / Nachteile: Hält länger an / schmerzhaft / Hautreizungen / Pusteln
Persönlicher Tipp: Wer ein Komplett-Waxing im Intimbereich möchte, sollte sich in die Hände von Profisbegeben. Beine, Bikinizone funktionieren gut.

Tipps der Redaktion

1. Schaum & Klinge. Rasch, praktisch, schmerzfrei! Die preiswerteste Lösung ist die Rasur, am schnellsten geht’s unter der Dusche. Ein großer Nachteil ist, dass das Stoppelfeld fast täglich nachwächst. Wichtig ist daher die Klinge ­regelmäßig zu wechseln. Einwegrasierer auf keinen Fall ­länger als eine Woche benutzen, sonst droht Pustelgefahr!
2. Glatt dank Chemie. Die Einwirkzeit der Enthaarungs-Creme ist relativ lange. Und wenn Sie zur Sorte der etwas chaotischeren Frauen zählen, muss nacher nicht nur der Körper, sondern auch das halbe Badezimmer von der Creme befreit werden. Eine echte Patzerei!
3. Waxing für Mutige. Ja, es ist schmerzhaft, sich selbst Haare auszureißen, aber dafür sind sie für fast ein Monat Geschichte. Kaltwachsstreifen funktionieren gut in der Bikini-Zone (danach ist die Haut aber gereizt, Eiterpusteln – Ihhh!). Auch die Sonne danach meiden. Heißwachs ist eine echt klebrige Angelegenheit, lieber Profis im Studio ranlassen.

So bereiten Sie strapazierte Haut auf die Sonne vor.

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