Aussagen wie "Too big!": Model klagt Mode-Industrie an

Das schwedische Model Agnes Hedengård macht mit einem YouTube-Video auf die absurden Standards der Modeindustrie aufmerksam. Trotz ihrer tollen Figur wurde sie bei Bookings mit für uns unverständlichen Aussagen abgewiesen.

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Agnes Hedengård zeigt auf ihrem YouTube-Channel schonungslos, wie die Modelindustrie wirklich tickt. Foto: Agnes Hedengård

19 Jahre jung, blondes, langes Haar und ein Gesicht wie ein Engel ... noch dazu eine unserer Meinung nach top Figur! Kein Gramm Fett ist an Agnes Körper sichtbar und sie sieht trainiert, sprich "in shape" aus. Wir erkennen nicht den Hauch von einem Makel und würden sie vom Fleck weg als nächstes Victoria's Secret-Girl buchen, wenn wir entscheiden dürften.

Die schwedische Beauty (Instagram.com/hedengard) ist bereits seit fünf Jahren im Business und hat bei Sweden’s Next Top Model sogar den dritten Platz belegt. Somit ist sie kein unbekanntes Gesicht und kann auf Erfolge verweisen. Doch in letzter Zeit nehmen die Aufträge ab.

Anscheinend sehen einige Agenturen das Mädchen mit der tollen Erscheinung anders als wohl der Großteil der Menschheit. Erschreckend sind die Kommentare, die sie bei Castings zu hören bekommt. “Too big for the catwalk ...", "you have to get in shape!" sind neben Kritik an ihrem angeblich zu großem Hintern und ihren zu breiten Hüften nur einige der verletzenden Worte. 

“Geht es nach Ansicht der Mode-Industrie, müsste ich dünner sein,” sagt Agnes. Schlimm, wenn ein so hübsches Mädchen so etwas von sich selbst sagen muss! Dann doch besser zu sich stehen, sich wohlfühlen und seriöse Agenturen und Labels suchen.

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