Unkonventionell: Neue Ideale auf der Fashion Week!

Die diesjährige Fashion Week hat sich so stark wie noch nie von den klassischen Schönheitsidealen abgewandt und (gottseidank) nicht mehr nur Magermodels präsentiert.

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Grace Dunham und Ashley Graham auf der Fashion Week Foto: Naomi Galai/ Fernando Leon/ Getty Images

Die Kollektionen der Labels scheinen jedoch nur mehr Nebensache zu sein, denn den größten Fokus erlangen die „neuen“ Models. Ob „Anti-Model“, „Down-Syndrom-Prinzessin“ oder „Plus-Size-Beauty“ – diese Mannequins fallen aus dem traditionellen Rahmen der New Yorker Fashion Week.

Grace Dunham

Grace Dunham ist zum neuen Anti-Model gekürt worden und fällt mit ihrem maskulinen Auftreten und burschikosen Stil auf. Die Schauspielerin und Polit-Aktivistin ist für das pansexuelle Label „Eckhaus Latta“ gelaufen, das keine sexistischen Klischees bedienen möchte und gegen traditionelle Geschlechterrollen ankämpft. Dunham wollte die beiden Designer darin unterstützen, modeln möchte sie jedoch nicht mehr.

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Foto: Naomi Galai/ Getty Images

Ashley Graham

Wer meint, dass Plus Size nicht sexy ist, hat spätestens jetzt den gegenteiligen Beweis. Die kurvige und schöne Graham hat zum ersten Mal ihre Unterwäschen-Kollektion vorgeführt und dabei unglaublich verführerisch ausgesehen. Sie ist seit Jahren eines der gefragtesten Plus Size-Models weltweit. Die Reaktionen auf ihre Vorführung auf der Fashion Week waren fast nur positiv! Wirklich hot!

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Foto: Fernando Leon/ Getty Images

Madeleine Stuart

Die Australierin mit Down-Syndrom hat sich auf der Fashion Week ihren großen Traum erfüllt und ist mir ihrem Prinzessinnen-Kleid über den Catwalk geschwebt. Dafür gab es tobenden Applaus. Sie ist das zweite Model mit Down Syndrom und appelliert an die Fashion-Industrie, mehr Vielseitigkeit und Offenheit zu beweisen. Das ist der 18-Jährigen gelungen! Wir freuen uns über ihren Erfolg.