Harvard-Studie: Jogginghosen & Sneakers machen erfolgreich

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum manche Frauen von Verkäufern ausgezeichnet beraten und andere links liegen gelassen werden? Laut einer neuen Harvard-Studie hat das etwas mit dem (ungewöhnlichen) Outfit zu tun.

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Würden Sie sich so in einen Luxus-Store trauen? Foto: FREDDIE BAEZ, JAONX, LISVETT SERRANT/ Action Press / picturedesk.com

Sie wollen am kommenden Wochenende nach dem Fitnesscenter noch in die Stadt fahren, um ein wenig zu shoppen? Laut einer neuen Studie der Harvard Business School können Sie das ab sofort getrost in Jogginghose und Sneakers tun, und werden dadurch höchstwahrscheinlich sogar besseren Service bekommen.

Sportbekleidung = besserer Service?

"Wir haben herausgefunden, dass unter bestimmten Umständen nicht-konformes Verhalten, wie beispielsweise das Brechen eines Dresscodes, einen höheren Status signalisieren kann", schrieb Professor Francesca Gino zum Abschluss seiner Untersuchungen. "Diejenige, die in Sportbekleidung in einer Luxus-Boutique einkaufen ging, wurde in ihrem Status höher eingeschätzt, als angemessen gekleidete Frauen."

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Das Ergebnis der Studie: Wer aufgetakelt shoppen geht, bekommt nicht unbedingt besseren Service Foto: LIONEL BONAVENTURE/Getty Images
Diese überraschenden Erkentnisse wollte eine Redakteurin des "Observer" auf die Probe stellen und machte sich in Jogginghose, Sneakers und mit ungewaschenen Haaren auf den Weg ins Luxuskaufhaus Bergdorf Goodman. Und in der Tat: Man stellte ihr sofort die teuersten Anti-Aging Cremes am Beauty-Counter vor und fragte sie sogar, ob sie Schauspielerin sei. Doch warum wirkt man in Jogginghosen und Sneakers so erfolgreich? "Wer sich gesellschaftlichen Normen widersetzt, zeigt, dass er die Anerkennung anderer nicht nötig hat, weil er bereits ganz oben angekommen ist."

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