Verrückt! Designerin wegen Herzogin Kate pleite?

Wer hätte gedacht, dass große Beliebtheit in den Ruin führen kann? Herzogin Kate bestimmt nicht! Während die meisten Designer ihrer Kleider durch sie großen Ruhm erreicht haben, musste eine ihren Beruf sogar aufgeben.

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Niemand hat damit gerechnet - auch Kate nicht Foto: Ki Price / Zuma / picturedesk.com

Sie können sich an den Moment bestimmt noch erinnern: Kate Middleton verkündet am 16. November 2010 gemeinsam mit Prinz William ihre Verlobung. Alle Blicke galten ihr und ihrem wunderschönen Kleid im königlichen Blau des Labels Issa – passend zu ihrem atemberaubenden dunkelblauen Saphir-Ring, der einst Prinzessin Diana gehörte. Wie bei fast allem, was Kate trägt, kam es zu einer Nachfragen-Flut, denn alle wollten das gleiche Kleid tragen wie die jetzige Herzogin. Der bekannte „Kate-Effekt“ war geboren.

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Die offizielle Verlobungsfeier Foto: Gareth Fuller / PA / picturedesk.com

Kate-Effekt als Fluch

Für Designerin und Besitzerin des Labels, Daniella Helayel, war das jedoch kein Segen, sondern ein Fluch! Gegenüber der „Daily Mail“ berichtet sie, dass der Kate-Effekt sie in den Ruin getrieben hat. Issa war grundsätzlich eine Nischenmarke für erlesene Kunden wie Madonna, doch nach Kate Middletons offiziellen Auftritt sollte sich der Kundenkreis ändern, sich immens vergrößern.

Al Fayed als Investor

Helayel wurde nicht darüber im Klaren gesetzt, zu welchem Anlass die damals noch bürgerliche Kate das Kleid tragen würde, hatte also nur einen kleinen Bestand, der innerhalb weniger Minuten ausverkauft war. Für die tausendfache Nachbestellung wurde ihr jedoch kein Kredit gewährt, ohne den sie sich die Nachproduktion nicht leisten konnte, da ihr Eigenkapital nicht ausreichte. Sie suchte sich daher einen Investor: Camilla al-Fayed, die Halbschwester von Dianas Partner Dodi al-Fayed.

Gänzliche Auflösung

Zwischen den beiden Frauen gab es jedoch so viele Unstimmigkeiten, dass Helayel sich gezwungen fühlte, das Unternehmen zu verlassen. 2013 löste sich das Label gänzlich auf. „Am Ende war ich pleite“, so Helayel. Gute Publicity ist offenbar nicht immer von Vorteil – sehr, sehr schade.

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