Austro-Label der Woche: Couture-Mode von Simon Barth

Schon als Kind war Simon Barth von prunkvollen Stickereien und der Haute Couture fasziniert, im Herbst 2014 gründete der Exilbayer sein eigenes Atelier in Wien. Die Entwürfe des Designers sind verführerisch, elegant und vor allem feminin.

Simon barth
Auf Details legt Simon Barth besonders viel Wert Foto: Martin Strauss

Die frühe Faszination für Mode, Materialien und Formen führte Simon Barth in jungen Jahren in ein Münchner Unternehmen, wo er zum ersten Mal die Arbeit eines Ateliers hautnah miterleben konnte. Hier kam er mit erlesenen Stoffen in Kontakt und lernte die aufwendigen Fertigungsprozesse der Kleider kennen. Unbeirrbar in seinem Wunsch, Modemacher zu werden, folgte daraufhin ein Studium an der renommierten ESMOD in München. Danach arbeitete Simon Barth bei verschiedenen Modemarken, bis der Zeitpunkt für ein eigenes Atelier gekommen war.

Simon Barth
Edle Couture-Kleider von Simon Barth Foto: Dirk Dunkelberg

Zwischen Kristallen und Spitze

Für seine erste Kollektion "Secrets" ließ sich der Modemacher von Shakespeares "Sommernachtstraum" inspirieren und holte den Zauber des Verwirrspiels in die Gegenwart. Die aktuellen Entwürfe stehen ganz im Zeichen der 20er und 40er Jahre, die vor allem durch ihre ungewöhnlichen Materialien auffallen. So wurden neben Seide und Chiffon auch Vinyl und elastische Stretch-Materialien verwendet. Metallic-Borten, Spitzen, Vintage-Nerzapplikationen, Lurexfasern und Swarovski-Kristalle ziehen sich durch die gesamte Kollektion. Die Kundin darf zwischen Chiffonkleidern, Pencilskirts und opulenten Roben wählen. Die Zeitlosigkeit und Unaufdringlichkeit steht beim Entwerfen stets im Mittelpunkt.

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