Duftkunde für feine Nasen: Das kleine Einmaleins des Parfums

Fast jede Frau hat mindestens ein duftendes Fläschchen bei sich im Badezimmer stehen. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen EdT und EdP? Das und weitere wissenswerte Dinge rund um Düfte verraten wir hier. Plus: Die Top 10 Sommerdüfte.

Duft Lexikon
Düfte spielen eine große Rolle in unserem Leben Foto: Thinkstock

"Eine Frau ohne Parfum ist eine Frau ohne Zukunft", sagte bereits Coco Chanel . In der Tat können die meisten Frauen nicht auf Parfums verzichten und verlassen ohne einen Spritzer ihres Lieblingsduftes nicht das Haus. Düfte sind ein Teil unserer Identität, doch was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Varianten und warum riecht man bestimmte Nuancen der duften Kreation erst nach Stunden? Wir verraten es im kleinen Einmaleins der Duftwelt.

Die Geschichte des Parfums

Bereits die Ägypter haben duftende Salben für die Balsamierung der Körper der Pharaonen verwendet. Auch Kleopatra wusste um die Wirkung von Düften. Zur Zeit der Römer waren Düfte nur den Reichsten vorbehalten, aber erst im Mittelalter entstanden die Parfums, wie wir sie heute kennen. Hier entdeckte man, mit welchen Methoden sich reiner Alkohol destillieren lässt – die wichtigste Grundlage für die Herstellung eines Parfums.

Marilyn Monroe
Marilyn Monroe konnte auf ihr Chanel N. 5 nicht verzichten Foto: Bob Beerman

Kleiner, aber feiner Unterschied

Wann ist ein Duft ein Eau de Parfum und wann ein Eau de Toilette? Vom Anteil des Duftkonzentrats hängt es ab.

Eau de Toilette: Dieses ist relativ flüchtig, weil der Anteil des Duftkonzentrats gering ist. Die Konzentration liegt hier bei 6-9 Prozent, weshalb man diese Art von Kreationen ein wenig großzügiger auftragen darf.

Eau de Parfum: Mit 10 bis 14 Prozent ist hier der Anteil sehr hoch. Intense-Varianten weisen sogar bis zu 20 Prozent Duftstoffanteil auf. Hier reicht meistens ein Spritzer des Duftwässerchens.

Extrait Parfum: Diese Art von Parfums ist besonders hochwertig und deshalb auch nicht gerade kostengünstig. Mit 15 bis 20 Prozent Duftölanteil ist das die intensivste Variante der Parfumwelt.

Die Duftnoten eines Parfums

Kopfnote: Das ist der Duft, der in den ersten Minuten nach dem Auftragen wahrnehmbar ist. Es ist sozusagen der erste Eindruck der Kreation. Sie besteht aus leicht flüchtigen Duftstoffen, die nach einiger Zeit nicht mehr wahrnehmbar sind.

Herznote: Wie der Name schon sagt, ist diese Note das Herzstück eines jeden Duftes. Sie bestimmt den Charakter und wird dann wahrnehmbar, wenn sich die Kopfnote verflüchtigt hat.

Basisnote: Hier sind die schwersten Duftstoffe enthalten, die am längsten auf der Haut haften. Manchmal sind diese bis zu einer Woche nach dem Auftragen noch wahrnehmbar.

Immer der Nase nach: So trägt man Parfum richtig auf

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