Bitte Platz nehmen: Emilio Pucci designt gemusterte Stühle für Kartell

Wenn sich ein für seine Muster bekanntes Modehaus an Einrichtung versucht, kann eigentlich nur etwas Gutes dabei rauskommen. Mit dem farbenfrohen Stuhl "Madame – World of Pucci" hat das italienische Modehaus ein farbenfrohes Must-have kreiert.

Emilio Pucci
Diese Stühle sind echte Hingucker. Foto: Kartell

Der Möbelhersteller Kartell ist mit seinen (meist ausverkauften) Plastik-Stühlen weltweit bekannt geworden. Ob Philippe Starck, Davide Oldani oder Andrea Breton – die Entwürfe aus Kunststoff haben nicht nur unter Interior-Fans Kultstatus erreicht. In diesem Jahr feiert der Möbelhersteller aus Italien seinen fünfzehnten Geburtstag und somit auch ebenso viele Jahre Transparenz. Der Designer Phillippe Starck entwarf 1999 den ersten Prototypen eines Plastik-Stuhls, der den Franzosen später zum Superstar der Design-Szene machte. 2014 hat der kreative Kopf ein neues Modell präsentiert: Madame.

Design-Stühle gehen auf Welttournee

Dieses wurde nun im Zuge der italienischen Möbelmesse "Salone del Mobile" vom Modehaus Emilio Pucci mit limitierten Schals gepolstert. Seit der Gründung der Modemarke steht diese für ausgefallene und bunte Prints. Auch unter dem Nachfolge-Designer Peter Dundas wird die Liebe zu Mustern weitergeführt. Für den auf dem Design von Phillipe Starck basierenden Stuhl "Madame – World of Pucci" wurden Schals mit Drucken von verschiedenen Städten verwendet. Denn dieser wird auf der "Cities of World Tour" des Modehauses von Flagship-Store zu Flagship-Store ziehen, um die bisherigen Erfolge der Marke zu zelebrieren.

Emilio Pucci
Eines der Modelle mit schwarzen Beinen. Foto: Kartell

Vier verschiedene Ausführungen mit jeweils einem anderen Print gibt es: Abbildungen der Masion Avenue und Fantasia in New York, Avenue Montaigne in Paris und der Piazza di Spagna in Rom sind darauf zu sehen.

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