Wimpernverlängerung im Test: Achtung, Suchtgefahr!

Sie träumen von Wimpern lang und dicht wie Bambi bei Disney? Welche Frau hätte das nicht gerne. Nur sind die meisten von uns nicht von Natur aus mit solch einer Pracht gesegnet. Die Wimpernverlängerung im Test.

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Nie wieder Wimperntusche dank der künstlichen Wimpern von Luxuslashes: Für vier Wochen hält dieses Versprechen. Foto: Luxuslashes

Unsere eigenen Wimpern sind meist kurz, wenig geschwungen, wollen nicht so recht wachsen und fallen auch noch reihenweise aus. Eine künstliche Wimpernverlängerung klingt also mehr als reizvoll und stand auch bei mir ganz oben auf der Beauty-Wunschliste.

Also tat ich es. Luxuslashes heißt der österreichische Anbieter mit vielversprechender Homepage und der höchsten Salondichte im Land. Dort angekommen kann man unter verschiedenen Wimpernlängen, Stärken und Biegungen entscheiden. Ich überlasse dies der Expertin, merke aber an, natürlich aussehen zu wollen und heute nicht mehr als Drag Queen gebucht zu sein.

Ich lege mich auf die Liege und schon beginnt die Prozedur. Es wird ein Pad unter das Auge geklebt, das aber auch etwas im Auge haftet, was zu Beginn ein wenig unangenehm sein kann. In Kleinstarbeit wird begonnen auf jede meiner eigenen Wimpern eine künstliche aufzukleben. Hmmm, wie schauen meine eigenen Wimpern wohl nach vier Wochen mit dem Kleber aus, kommt es mir in den Sinn? Doch dazu später. Ich erfahre, dass Wimpern so wie Haare einem eigenen Zyklus unterliegen und alle zwei bis drei Monate ausfallen und sich laufend erneuern. Sehr interessant. Die falschen fallen  mit den künstlichen gemeinsam aus.

Geduld gefragt

Cirka eineinhalb bis zwei Stunden liege ich so da. Der Kleber ist eine Spezialanfertigung von Luxuslashes und soll keine Irritationen am Auge auslösen. Stimmt, ich habe ihn sehr gut vertragen. Endlich ist die Dame mit Kleben fertig. Der erste Blick in den Spiegel folgt. Wow, ich bin Bambi! Die Wimpern fühlen sich weder künstlich, noch störend an. 48 Stunden dürfen sie nicht mit Wasser in Berührung kommen, damit der Kleber richtig aushärtet. Also verwende ich meine Gesichtsreinigungsbürste und spare die Augenpartie aus. Am nächsten Tag noch immer der Wow-Effekt. Man braucht wirklich keine Wimperntusche mehr und die Augen haben mit mehr Wimpern einen viel intensiveren Ausdruck.

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Am Tag nach der Wimpernverlängerung: Ich will nie wieder ohne leben! Eure Bambi ;-) Foto: weekend.at

Auf Dauer? Eine Preisfrage

Nach ein paar Tagen fallen die ersten Wimpern aus, macht aber nichts, sind ja jetzt genug da. Zwei Wochen sieht es traumhaft aus. Ich bin verliebt in meine falschen Wimpern. Nach vier Wochen sind die meisten weg, rechts ragen noch drei empor, links sind es ungefähr zehn. Meine eigenen Wimpern sind noch da und dürften keinen Schaden genommen haben, aber waren die immer schon soooo kurz? Igitt! Ich will wieder Bambi-Wimpern. Da ich keine Probleme mit dem Kleber oder der Verträglichkeit hatte, will ich mir einen Termin zum Auffüllen ausmachen und jetzt kommt das Problem: Auffüllen für 80 Euro muss man eigentlich alle zwei Wochen, nach vier Wochen braucht man wieder ein komplett neues Set für 180 Euro. Das ist mir ehrlich gesagt zu teuer. Aber ich würde so gern noch ein Monat Bambi spielen. Vielleicht noch einmal, aber nur mehr dieses eine Mal!

Mehr Infos unter www.luxuslashes.com

 

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