Häufiges Hautproblem: Was kann man gegen Pickel am Rücken tun?

Während sich die einen mit Akne im Gesicht rumplagen, tritt sie bei anderen häufig auf dem Rücken auf. Doch was sind die Gründe für die Entstehung von Pickeln auf diesem Teil des Körpers und was kann man dagegen tun?

Frau Rücken
So einen schönen Rücken wünschen sich viele Akne-Geplagte Foto: Polka Dot RF/Polkadot/Thinkstock

Viele glauben, dass Pickel ein typisches Pubertäts-Problem sind, doch auch Erwachsene sind davon häufig betroffen. Die Entzündungen treten dabei nicht nur im Gesicht auf, sondern auch auf dem Rücken. Doch im Gegensatz zu Ersterem sind sie auf dem Rücken sehr schwer erreich- und behandelbar. Wir verraten, wie es überhaupt zu diesem Hautproblem kommt und was man dagegen tun kann.

Ursachen für Pickel am Rücken

Genauso wie am Rest des Körpers entstehen Pickel durch eine Überproduktion von Talg. Dieser führt zu verstopften Poren, die sich an der Hautoberfläche als winzige, schwarze Punkte zeigen. Der Talg in der Drüse entzündet sich schließlich und verursacht die deutlich sichtbare Pickel, die häufig eitern. Zusätzliches Problem: Im Gegensatz zum Gesicht besteht hier dauernder Kontakt zu Kleidungsstücken, die an den Pickeln reiben und die ganze Sache nur noch schlimmer machen.

Was hilft gegen Pickel auf dem Rücken?

- Schweiß verstärkt das Problem: Wer viel sportelt, sollte darauf achten, gleich nach dem Workout unter die Dusche zu springen. Denn Schweiß trägt dazu bei, dass die Poren schneller verstopfen.

Frau Fitness Center
Nach dem Workout sollte der Schweiß möglichst schnell runter Foto: boggy22/iStock/Thinkstock

- Nicht nur mit Duschgel reinigen: Um effektiv gegen die Entzündungen vorzugehen, reicht das Reinigen der Haut mit Duschgel nicht aus. Genau wie im Gesicht sollte die Haut am Rücken mit Produkten für unreine Haut und Peelings behandelt werden.

- Auf das Essen achten: Leider können auch die geliebten Chips und Cookies ein Auslöser für die unschönen Hautprobleme sein. Alles was sehr fettig oder zuckerhaltig ist, sollte man deshalb vom Speiseplan streichen, wenn man zu Unreinheiten neigt.

- Hormonelle Veränderungen? Auch wenn man seine Pubertät längst hinter sich hat, können hormonelle Veränderungen eine Rolle bei diesem Problem spielen. Haben Sie die Pille abgesetzt oder gewechselt? Diese und weitere Optionen sollten mit dem Arzt abgeklärt werden.

- Regelmäßige Dampfbäder: Hier geht es nicht nur um den Wellness-Effekt, denn der heiße Dampf öffnet die Poren, wodurch man diese anschließend leichter mit speziellen Produkten reinigen kann.

-Auf saubere Handtücher und Bettlaken achten: Beides sollte regelmäßig gewaschen werden, weil sich darauf Bakterien schnell vermehren und Hautentzündungen auslösen.

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