Wahr oder falsch? Die größten Cellulite-Mythen im Check

Cellulite gehört zu den nervigsten Beauty-Problemen und betrifft fast jede Frau. Um die Dellen an Oberschenkeln und Po ranken sich mittlerweile unzählige Mythen. Doch welche davon sind wirklich wahr und welche absoluter Humbug?

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Jede Frau hasst sie: Orangenhaut Foto: Valua Vitaly/iStock/Thinkstock

Mythos 1: Cellulite ist eine Krankheit

Falsch. Mit einer Krankheit hat Cellulite nichts zu tun, denn sie ist lediglich eine Veränderung der Hautzustandes. Sie entsteht, wenn sich Fettzellen durch schwaches Bindegewebe drücken und dann als Dellen an der Hautoberfläche sichtbar werden.

Mythos 2: Nur dicke Frauen bekommen Orangenhaut

Falsch. Viele nehmen fälschlicherweise an, dass nur Frauen mit überschüssigen Pfunden unter unschönen Dellen leiden. Es stimmt, dass diejenigen mit Gewichtsproblemen häufiger unter dem Problem leiden, weil sich die vergrößerten Fettzellen durch das Bindegewebe nach oben drängen. Jedoch kann es genauso auch sehr Schlanke treffen. Denn das Bindegewebe ist entscheidend: Je nachgiebiger es ist, desto leichter bekommt man Cellulite – ganz gleich ob dick oder dünn.

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Auch schlanke Frauen können von Cellulite betroffen sein Foto: Chagin/iStock/Thinkstock

Mythos 3: Sport hilft gegen Cellulite

Richtig. Ohne Sport wird man seine Cellulite nicht los. Jedoch eignen sich manche Sportarten weniger als andere. Durch den harten Auftritt beim Joggen kann beispielsweise das Bindegewebe zusätzlich geschwächt werden, weshalb schonendere Sportarten wie Nordic Walking und Schwimmen mehr zu empfehlen sind. Grundsätzlich gilt aber: Jeder Sport ist besser als gar keiner.

Mythos 4: Glattere Haut dank Radikaldiät

Falsch. Viele Frauen nehmen an, dass sie mit einer Gewichtsreduktion ganz nebenbei ihre Cellulite loswerden. Jedoch kommt es hier darauf an, WIE man abnimmt. Radikaldiäten können nämlich genau das Gegenteil bewirken! Durch die schnelle Abnahme muss sich die Haut sehr schnell zusammenziehen und das Bindegewebe leidet darunter. Wer danach dem Jojo-Effekt zum Opfer fällt, hat am Ende nur noch schlimmere Cellulite. Deshalb gilt: Lieber langsamer abnehmen und auf keinen Fall auf Sport verzichten.

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Eine Radikaldiät kann die Orangenhaut nur noch verschlimmern Foto: Bogdan Kosanovic/iStock/Thinkstock

Mythos 5: Fettabsaugung ist die letzte Hoffnung

Falsch. Früher galt die Fettabsaugung als die letzte Möglichkeit, seine Dellen loszuwerden. Jedoch sollte man immer zuerst versuchen das Erscheinungsbild mit Sport und richtiger Ernährung zu mildern. In nahezu allen Fällen kann damit eine Verbesserung erzielt werden. Wenn das Ergebnis noch immer nicht zufriedenstellend ist, kann man mit schonenderen Lasereingriffen nochmals nachbessern.

Mythos 6: Gebräunte Haut kaschiert Dellen

Richtig. Mit einem knackigen Teint kann man seine Orangenhaut optisch zumindest ein wenig verschwinden lassen und sich schlankere Beine schummeln. Jedoch bedeutet das nicht, dass man sich stundenlang in die Sonne legen sollte. Denn durch die direkte Sonneneinstrahlung werden die elastischen Fasern des Bindegewebes zerstört. Sonnencremes schützen zwar vor Sonnenbrand, können jedoch nichts gegen die Schädigung von kollagenen Fasern ausrichten. Die beste Alternative ist immer noch der Selbstbräuner.

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