Die sofortigen Veränderungen nach dem Rauchstopp!

Fast jeder Raucher versucht mindestens einmal mit dem Rauchen aufzuhören, da bald schon zahlreiche Beschwerden auftreten. Husten, Falten und Müdigkeit sind nur harmlose Folgen. Die Veränderungen gleich nach dem Rauchstopp sind dabei umso verblüffender.

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Zeit zum Aufhören! Foto: Photodisc/Thinkstock

Vor allem das Herz, die Blutgefäße und das Immunsystem werden durch den blauen Dunst in Mitleidenschaft gezogen. Am 31. Mai feiern wir den Internationalen Weltnichtrauchertag – ein Anlass, um Ihnen das Abgewöhnen schmackhaft zu machen, indem wir Sie darüber aufklären, was sich sofort nach dem Rauchstopp im Körper verändert. Sie würden ihm einen großen Gefallen tun, schließlich inhalieren Sie mit jedem Glimmstängel über 4.000 Substanzen, die Forscher darin entdeckt haben.

In den ersten Stunden

20 Minuten nach der letzten Zigarette normalisiert sich Ihr Blutdruck. Nur zwölf Stunden danach reguliert sich auch der Sauerstoff-Gehalt im Blut. Das eingeatmete Kohlenmonoxid, das sich auch in Autoabgasen befindet, wird nach und nach abgebaut – alle Organe können somit wieder mit ausreichend Sauerstoff versorgt und weitere Gewebeschäden vermieden werden. Zudem lässt die Müdigkeit nach, die Leistungsfähigkeit steigt.

In den ersten Wochen

Nach zwei Wochen reguliert sich peu á peu der Kreislauf sowie die Lungenfunktion und ab circa vier Wochen nach der letzten Zigarette reduziert sich der Hustenreiz und die Kurzatmigkeit – der Erfolg kann jedoch mehrere Monate auf sich warten lassen. Auch durch die Nase können Sie bald wieder richtig durchatmen. Zusätzlich schmecken Sie alle feinen Aromen in Essen und Trinken, denn auch die Geschmacksknospen sind schnell wieder „gereinigt“.

In den ersten Monaten

Zwischen einem und neun Monaten dauert es, bis die Lunge wieder "sauber" und das Immunsystem wieder gestärkt ist. Sie fühlen sich rundum gesünder und wohler.

In den ersten Jahren

Schon nach einem Jahr haben Sie Ihr Risiko für Herzerkrankungen um die Hälfte gesenkt, nach rund fünf Jahren das Risiko für Krebserkrankungen der Mundhöhle, Speiseröhre, des Rachens, der Harnblase sowie des Gebärmutterhalses. Nach rund zehn Jahren ist das Risiko für einen Schlaganfall, für Lungenkrebs, Krebs am Kehlkopf und Bauchspeicheldrüse deutlich gesenkt.

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