"lakur" von Londontown im Test: Wie gut hält veganer Nagellack?

Vom Serum bis zum Shampoo – immer mehr Firmen bringen vegane Beautyprodukte auf den Markt. Auch unter den Nagellacken finden sich immer öfter Öko-Fläschchen. Aber können die mit der herkömmlichen Konkurrenz mithalten? Wir haben sie getestet.

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Wir haben diese veganen Nagellacke unter die Lupe genommen Foto: Maria Zelenko/weekend.at

Formaldehyd, Methylbenzol und der Weichmacher DBP – Inhaltsstoffe, die in vielen Nagellacken enthalten sind und heiß diskutiert werden. Denn sie können nicht nur die Haut reizen und für Kopfschmerzen sorgen, sondern auch das Krebsrisiko erhöhen. Immer mehr Firmen verzichten auf diese bedenklichen Inhaltsstoffe und produzieren Nail Polishes, die ohne ihnen auskommen und zusätzlich vegan und tierversuchsfrei sind. Aber können sie mit einem herkömmlichen Produkt mithalten? Wir haben "lakur" von Londontown getestet.

"lakur"-Nagellack im Test

Obwohl die Nagellacke der britischen Marke ohne Formaldehyd, Toluol, Dibutylphthalat, Formaldehyd-Harz und Kamper (das "5free"-Konzept) auskommen, haben sie noch immer den typischen Geruch. Eine viel wichtigere Frage für uns: Decken die veganen Produkte genauso gut? So wie bei anderen Nagellacken auch, müssen wir zwei Schichten auftragen, doch dann deckt die Farbe perfekt. Jedoch sollte man es beim Lackieren nicht eilig haben, denn der Lack braucht ein wenig länger zum Trocknen.

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Frühlingsfarben von Londontown Foto: Hersteller

Wie sieht es nach einer Woche inklusive Büroarbeit an der Tastutur, Sportprogramm und Wohnungsputz aus? Die Farbe hat genauso gut gehalten wie ein "normaler" Nagellack, nur an den Ecken ist er ein wenig abgesplittert. Fazit: Tolle Lacke – nicht nur für Veganer! Und der Preis von je 18 Euro lässt sich bei den hochwertigen Wirkstoffen wie Gurkenextrakt (hilft bei splitternden Nägeln) und Rapsblütenöl (spendet intensive Feuchtigkeit) verschmerzen.

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