Wie unterschiedliches Atmen auf uns wirkt!

Es gibt unterschiedliche Atemtechniken, die verschieden auf Körper und Geist wirken. Ihren persönlichem Zustand können Sie auf diese bewährten Arten verändern beziehungsweise verbessern.

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Atmen Sie sich gesund Foto: Pixland/Pixland/Thinkstock

Hier erfahren Sie, wann sie tief und langsam oder schnell atmen sollten und wie die jeweilige Technik auf Sie wirkt.

Schnelles Atmen

Bei schnellem Atmen spricht man beim Yoga von rund 100 Atemzüge pro Minute. Das Atmen ist nicht flach, sondern sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen kräftig. Das bedeutet rasche Bewegungen für das Zwerchfell, indem die Unterleibs- und Brustmuskeln getätigt werden. Durch diese Atemtechnik sinkt ihr Kohlendioxid- und steigt ihr Sauerstoffgehalt im Blut und verbessert somit die Funktion aller lebensnotwendigen Organe. Giftstoffe werden freigesetzt und Ihre Zellen revitalisiert. Zusätzlich werden die Verdauungsorgane angeregt. Sie fühlen sich schlichtweg gereinigt - auch seelisch.

Tiefes Atmen

Vor allem in Stresssituation ist das Ihr zukünftiges Wundermittel. Tiefes und langsames Atmen entschleunigt, beruhigt und sorgt für mehr Energie und Produktivität. Wer diese Technik regelmäßig anwendet, senkt zudem sein allgemeines Cortisol-Level, das Stresshormon. Tiefes Atmen hat den zusätzlichen Vorteil, schmerzlindernd zu wirken, zumal das zentrale Nervensystem beruhigt wird. Auch die Lungenfunktion wird zunehmend verbessert, wodurch Lungenerkrankungen vorgebeugt werden kann. Durch diese Technik wird sogar überschüssiges Fett leichter verbrannt.

Kontrastreiches Atmen

Diese Übung hat sich Studien zufolge vor allem bei Schlafproblemen bewährt. Diese Atmung ist langsam, wobei Sie doppelt so lange ausatmen als einatmen. Hier bringen Sie das vegetative Nervensystem wieder in Balance und schlafen schneller ein.