Gestrafft! Günstige Tipps gegen Cellulite

Wer bereits ohne Kneiftest unschöne Dellen an Po und Oberschenkel entdeckt, hat laut Medizinern Cellulite. Ein lästiges Übel, mit dem viele Frau zu kämpfen haben. Aber es gibt eine gute Nachricht: Ihnen kann geholfen werden.

Bikini Sommer Strand Frau - Cover
Cellulite-Training: Wer im Winter beginnt, kann sich im Sommer freuen Foto: Eyecandy Images/Eyecandy Images/Thinkstock

Zugegeben, es braucht eiserne Disziplin, um Orangenhaut zu lindern oder gar zu besiegen. Aber ein Zusammenspiel verschiedener Methoden - täglich angewandt - zeitigt nach einigen Monaten ein respektables Ergebnis.

1. Bewegung

Am besten jede sich bietende Gelegenheit nutzen, die Muskulatur an Po und Beinen zu trainieren: Treppe statt Lift, Spaziergänge mit größeren Ausfallschritten (am besten täglich 30 Minuten), Radfahren (auch im Liegen auf dem Bett daheim), Schwimmen und Wassertreten fördern die Durchblutung, sorgen für ein schöneres Hautbild und eine straffere Oberfläche.

Workout im Sitzen: Drei Mal täglich gründlich die Po-Backen zusammenpressen und jeweils für einige Sekunden halten. Stärkt nebenbei auch den Beckenboden und wirkt Inkontinenz entgegen. Bewährt hat sich auch das "Socken-Training": Im Sitzen mit den Zehen einen am Boden liegenden Socken umfassen und das Bein ausgestreckt mehrmalig leicht heben und senken. Verbessert die Silhouette der Beine.

Workout im Stehen: Pressen Sie die Handflächen gegeneinander und verharren in dieser Stellung ein paar Sekunden. Absetzen - je nach Belieben zwischen drei und zehn Mal wiederholen. Strafft die Beine und hebt den Busen.

2. Massagen

Kräftige Massagen morgens und abends (am besten täglich) mit einer Trockenbürste oder einem Massage-Handschuh an den Problemzonen lassen mit der Zeit die Haut deutlich glatter und fester erscheinen. Dafür sorgt die bessere Durchblutung der Haut.

3. Wechselduschen

Der Wechsel von warm auf kalt ist ein Frische-Kick für alle Problemzonen und sorgt für ein pralles Ergebnis. Ideal auch für die Straffung des Dekolletés, das immer nur sanft massiert werden sollte. Für den gewünschten Effekt die Dusche mit warmem Wasser beginnen und nach mehrmaligem Wechsel mit einem kalten Guss beeenden.

4. Ernährung

Zucker, Alkohol und kohlenhydratreiche Lebensmittel leisten der Orangenhaut Vorschub. So gut es geht meiden und stattdessen auf eiweißreiche Ernährung umstellen (Eiweiß unterstützt den Körper dabei, Fett in Muskeln umzuwandeln), Obst und Gemüse mit hohem Flüssigkeitsanteil und entschlackender Wirkung mehrmalig in der Woche einplanen, täglich ausreichend ungesüßte Flüssigkeit zu sich nehmen (ca. zwei bis 2,5 Liter). Dann ist zwischendurch auch einmal ein bisschen Süßes erlaubt!

5. Enge

Übereinander geschlagene Beine, lange Sitz-Phasen und enges Schuhwerk schwächen das Bindegewebe und fördern Besenreiser und Krampfadern. Wenn es sich nicht vermeiden lässt: Zwischendurch im Sitzen beide Beine gleichzeitig anheben und leicht auf- und abwippen. Bringt die Durchblutung wieder in Schwung.

6. Warm halten

Dauerfrösteln in der kalten Zeit hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Um sich zu wappnen, bildet der Körper Fettreserven. Daher die Problemzonen immer schön warm halten!

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