Im Land der Träume: Nie mehr schlaflos

Wer nachts nicht richtig durchschlafen kann, fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert. Kräutertee, Entspannungsmusik oder Schäfchen zählen? Weekend verrät die besten Einschlafmittel.

Baby Schlaf
Ruhig schlafen können - die beste Medizin Foto: grinvalds/iStock/Thinkstock

Wer kennt das nicht: der hektische Tag ist vorbei, und man freut sich aufs weiche Bettchen. Doch sobald man sich hinlegt, ist man plötzlich hellwach. Da helfen nur noch gute Einschlaftipps. 

1. Schlafrituale 

Ein häufiges Problem: Sobald man im Bett liegt, kreist das Gedankenkarussell. Alles, was uns in den letzten Stunden gefreut, verärgert oder belastet hat, meldet sich nun noch mal im Bewusstsein. Forschungsergebnisse zeigen, dass gegen Gedanken-Quälgeister Schlafrituale nützlich sind. Musik hören, einen kurzen Spaziergang machen oder vor dem Schlafen noch ein paar Seiten lesen: Das stimmt den Körper aufs Schlummern ein. Das Ritual sollte aber nicht länger als 30 Minuten dauern. 

2. Schlummer-Bierchen 

Ein Bier oder ein Gläschen Wein am Abend beschleunigen das Einschlafen. In der zweiten Nachthälfte wirken sie hingegen als Ruhestörer. Deshalb am bestens mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen auf Alkohol verzichten. 

3. Weg mit dem Wecker

Ist es wirklich schon so spät? Mitten in der Nacht aufgewacht, sollte man nicht auf den Wecker schauen! Das lässt uns rechnen und planen, der Körper reagiert auf die Überlegungen und wird wacher - das Einschalfen fällt dann noch schwerer. Auch Sätze wie "Ich muss jetzt schnell schlafen, damit ich morgen früh fit bin" setzen nur noch mehr unter Druck. 

4. Raumtemperatur 

Ideal ist eine Schlaftemperatur zwischen 16 und 22 Grad. Das beste Schlafrezept: Fenster mit Vorhängen oder Jalousien verdecken und lästige Lärmquellen vermeiden. 

5. Das Bett ist ein Bett 

Wer sein Bett als Fernsehcouch, Arbeitsbereich oder Knabberecke benutzt, kommt dort schlecht zur Ruhe. Die einzige Aktion im Bett kann Sex sein, ansonsten ist es nur zum Schlafen da. 

6. Schlafenszeit 

Je länger der Schlaf, desto besser? Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Denn: Jeder hat ein anderes Schlafbedürfnis! Für einen Erwachsenen ist alles zwischen fünf und neun Stunden völlig normal. Ob man genug geschlafen hat, merkt man tagsüber. Wer sich fit fühlt und keine Durchhänger bemerkt, hat genug geschlafen. 

7. Ins Bett sprinten? 

Sport powert aus und macht müde. Auf Krafttraining oder schnelles Laufen kurz vor dem Schlafengehen sollte aber verzichtet werden. Es vergehen Stunden, bis der Körper wieder heruntergefahren ist. Sie schlafen dann schlecht ein. 

8. Gute-Nacht-Snack 

Mit knurrendem Magen kann man nicht gut einschlafen? Das stimmt wirklich. Aber auch umgekehrt gilt: Bitte nicht zu spät essen. Wenn man mit vollgeschlagenem Bauch ins Bett geht, müssen Magen und Darm eine Nachtschicht einlegen. Das macht den Schlaf unruhiger. 

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