Katastrophen-Denken? So werden Sie wieder locker

Manche Menschen sind besonders anfällig für negative Gedanken, die wie in einem Hamsterrad rotieren und kaum noch „wegzudenken“ sind. Und anstatt die Dinge einfach laufen zu lassen, werden Worst-Case-Szenarien gedanklich durchgegangen.

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Negative Gedanken können Sie sich abgewöhnen Foto: BananaStock/ BananaStock/Thinkstock

Bei den einen endet ein Flug in einen Absturz, bei anderen ist ein Geschwür gleich ein Tumor! Normale und außergewöhnliche Situationen werden zu Katastrophen-Gedanken und bedeuten immer etwas Schlimmes. Kein Wunder, dass auch die Gesundheit darunter leidet, denn bei Sorgen werden dieselben Regionen wie bei einer tatsächlichen Katastrophe im Gehirn aktiviert und das Stresshormon Cortisol freigesetzt. Wie Sie sich selbst aus diesem Teufelskreis verhelfen, lesen Sie hier.

Notieren Sie Gedanken

Notieren Sie Ihre Gedanken, die zu unwahrscheinlichen und unüblichen Konsequenzen führen und beobachten Sie Ihr Denkmuster. Sind es immer dieselben Situationen, die zu diesen Worst-Case-Szenarien führen, beispielsweise in der Früh beim Autofahren? Sind es die Meetings im Büro? Werden Sie sich dessen bewusst.

Kontrolle wiedererlangen

Wie realistisch sind Ihre Gedanken? Informieren Sie sich über all jene Dinge, die Ihnen Angst machen, denn meist ist die Unsicherheit darüber schlimmer als die Realität. Wenn Sie beispielsweise Angst vorm Fliegen haben, setzen Sie sich mit Physik und Statistik auseinander, um sich bewusst zu werden, dass ausgesprochen sicher der Flugtransport ist. Bei gesundheitlichen Bedenken kann Ihnen nur Ihr Arzt helfen, etc. 

Angst gegenübertreten

Um Ängste zu besiegen, müssen Sie sich Ihnen stellen. Haben Sie Angst, dass Ihre Beziehung in die Brüche geht, müssen Sie Ihren Partner konfrontieren. Wenn diese Tipps jedoch nicht helfen, sollten Sie einen Psychotherapeuten aufsuchen, der Sie unterstützt.