Zu viel des Guten: Kann man seine Haut überpflegen?

Seine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen gehört eigentlich zu den wichtigsten Grundregeln der Hautpflege. Doch vor allem während der heißen Sommermonate kann man seine Haut mit einem Zuviel an Cremen & Co. überfordern.

Hautpflege Frau
Mit der Hautpflege kann man es auch übertreiben Foto: nensuria/iStock/Thinkstock

Cremen, cremen und nochmals cremen – so lautet normalerweise der Grundtenor der Hautexperten. Doch während ausreichend Pflege der Schlüssel zu einem jugendlichen und strahlenden Aussehen ist, kann man es mit der Feuchtigkeitscreme auch übertreiben.

Fälschlicherweise glauben nämlich viele, dass je mehr man von seiner Creme aufträgt, desto besser sich die Wirkung entfalten kann. Jedoch enthalten hochqualitative Hautpflege-Produkte konzentrierte Wirkstoffe und sind darauf ausgelegt, bereits mit kleinen Mengen Ergebnisse zu erzielen. Doch wie erkennt man, ob man es mit der Creme übertreibt?

Menge und Produkt sind ausschlaggebend

Ein Indikator dafür, dass man mit weitaus weniger auskommen würde, ist, wenn es relativ lange dauert, bis die Pflege in die Haut eingezogen ist. Ist der Tiegel bereits nach wenigen Wochen aufgebraucht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu viel ist, ebenfalls sehr hoch. Jedoch kann nicht nur die Menge ausschlaggebend sein, sondern auch das Produkt an sich.

Creme Frau
Sowohl das Produkt an sich als auch die Menge müssen zum Hauttyp passen Foto: petrunjela/iStock/Thinkstock

Wer beispielsweise zu öliger Haut tendiert, sollte ein auf dieses Problem abgestimmtes Produkt verwenden. Falsche Pflege führt zwar nicht immer zu Hautproblemen, jedoch könnte es dadurch vermehrt zu fettigen Stellen kommen. Zusätzlich verschmilzt das darüber aufgetragene Make-up nicht so gut mit der Haut. Auch bei verstopften Poren, Pickeln oder sehr trockenen Stellen sollte man seine Pflege-Routine nochmals überdenken.

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