Hungern bei Diät ist schlechteste Idee überhaupt!

Die meisten Menschen, die eine Diät halten, zwingen sich zum Hungern, um endlich hartnäckige Fettpölsterchen loszuwerden. Sie wissen jedoch nicht, dass das im Grunde die schlechteste Idee ist.

hungern-bei-diät.jpg
Achten Sie auf genügend Kalorien Foto: KucherAV/iStock/Thinkstock

Das Abnehm-Prinzip ist einfach: Wir müssen mehr Kalorien verbrennen als wir zu uns nehmen. Um rasch Fett abzubauen, scheint es plausibel, so wenig wie möglich zu essen. Oder? Nun, nicht wirklich! Ein zu großer Verzicht auf Kalorien kann zum gegenteiligen Effekt führen, wie Ernährungsexperten wissen.

Individueller Ruheumsatz essenziell

Essenziell dabei ist der individuelle Ruheumsatz („Resting Metabolic Rate“), also die Anzahl der Kalorien, die der Körper im Ruhezustand verbrennt. Diesen sollten Sie kennen. Sobald die Energiezufuhr sinkt, lässt auch der Ruheumsatz nach. Was im Körper in Folge passiert, in simpel erklärt: Er merkt, dass keine Kalorien mehr zugeführt werden, sodass er in „Schlafmodus“ geht, um Energie zu sparen. Er weiß demnach nicht, wie lange dieser Mangelzustand dauern wird und möchte Sie davor bewahren, zu verhungern.

Glukose unabdingbar

Genauso wichtig und unabdingbar für das Gehirn ist Glukose. Wird diese extrem reduziert, dröselt der Körper das Muskelgewebe auf, um Aminosäuren daraus zu gewinnen und sie in Glukose zu wandeln. Das wiederum bewirkt, dass der Ruheumsatz noch weiter sinkt, was in Folge auch zu einem langsamen Stoffwechsel führt. Experten raten daher, durchschnittlich 25 Prozent des Ruheumsatzes zu senken – das wären beispielsweise 500 Kalorien für eine 2.000 Kalorien-Ernährung. Dann gelingt auch das gesunde Abnehmen.