Kräuterkraft: So gut heilt die Natur

"Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen", lautet ein Sprichwort. Das Wissen über die heilende Wirkung heimischer Pflanzen erlebt gerade eine Renaissance. Gut so - wohltuende Kräutertees helfen gezielt gegen so manche Beschwerden.

Kräuter Gesundheit
Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen - nicht nur eine Floskel Foto: ChamilleWhite/iStock/Thinkstock

Die Übergangszeit ist prädestiniert für allerlei Erkältungen: Die Wetterkapriolen fordern ihren Tribut in Form von Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Unterstützend zu schulmedizinischen Maßnahmen lindern Kräutertees schnell und günstig lästige Erkältungssymptome. Viele Heilpflanzen sind bei uns heimisch und wachsen direkt vor der Haustür. Einfach pflücken, aufbrühen, genießen. Und warten, bis die Kräuter ihre Kraft entfalten. 

Gegen Husten

Viele haben die winterharte Gewürzpflanze daheim im Kräuterkistl. Doch nicht nur im Kochtopf entfalten die kleinen Thymianblätter einiges an Power. Als Tee gibt es ihn fix-fertig in der Apotheke, ist aber auch leicht selbst hergestellt - wirkt Thymian bei Husten und Bronchitis: schleimlösend, antibakteriell und entzündungshemmend. Ebenfalls ein altes Hausmittel ist der "Maiwipferl-Saft" aus den jungen, hellgrünen Trieben von Tannen und Fichten. Nicht nur frisch für den Sirup, auch getrocknet kann man die Wipferl verwenden und einen Tee daraus zubereiten. Dieser hilft bei Erkältungsbeschwerden. 

Entzündungshemmend

Bei Entzündungen und Reizungen der Schleimhäute im Rachenraum und im Magen-Darm-Trakt wirkt Käsepappel, auch als Wilde Malve bekannt, Wunder. Ihre verdauungsfördernde Wirkung war bereits Hildegard von Bingen bekannt. Dem Frauenmantel wird ebenfalls die Fähigkeit, Schleimhäute zu schützen, zugeschrieben. Er kommt bei diversen frauenspezifischen Beschwerden und Hauterkrankungen zum Einsatz. Haben Sie nicht auch gleich Lust, zur Kräuterhexe zu werden?