Faszinierend: Das sagt Körpergeruch über Sie aus!

Wir haben alle unser Lieblingsparfum, mit dem wir uns Tag für Tag mit guter Absicht besprühen. Doch allein der Körpergeruch verleiht uns unsere individuelle, unverkennbare Note, aus der so einiges ablesbar ist.

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Was bedeutet der Duft? Foto: KristinaJovanovic/Arndt_Vladimir/iStock/Thinkstock

Der menschliche Geruch besteht aus rund 120 chemischen Verbindungen. Wir selbst und unsere Mitmenschen nehmen ihn meist nur unbewusst wahr, kann jedoch so manch biologischen Zustand entlarven. Hier sind die wichtigsten Fakten, die wir bislang über Körpergerüche erforscht haben.

Stress-Pheromone bei Angst

Wer Angst hat, kann das kaum verbergen, denn der Schweiß ist in einer Stresssituation unterschiedlich zusammengesetzt und differenzierbar. Die Hirnregionen für Angst wurden bei Probanden, die an furchtsamen Menschen schnupperten, ebenfalls aktiviert.

Androsteron erhöht weibliche Sexlust

Frauen senden an fruchtbaren Tagen Duftstoffe aus, die den männlichen Testosteronspiegel in die Höhe schießen lassen und ihnen die Bereitwilligkeit zum Sex signalisieren. Dieser weibliche Botenstoff macht Männer risikofreudiger und großzügiger. Androsteron hingegen ist dem Männlichkeitshormon Testosteron ähnlich und wirkt bei Frauen unbewusst wie ein Aphrodisiakum. In einem Experiment haben sich Frauen in einem leeren Wartezimmer auf jene Stühle gesetzt, die mit Androsteron besprüht waren. Das Hormon soll Frauen beruhigen und entspannen.

Geschlecht und Alter identifizierbar

Nicht nur das Geschlecht kann durch die chemischen Verbindungen richtig erraten werden, sondern auch das Alter, denn Schweiß verändert sich im Laufe der Jahre. Je älter man wird, umso weniger intensiv werden Botenstoffe, sind jedoch einfacher wiederzuerkennen. Probanden zweier Experimente konnten Gerüche sowohl dem richtigen Geschlecht als auch dem richtigen Alter zuordnen.

Krankheiten diagnostizieren

Auch Krankheiten lassen sich durch Gerüche erahnen, da sie mit einem hartnäckigen Schweißgeruch verbunden sind. Eine Urin-Note im Schweiß kann beispielsweise auf Nierenversagen deuten, Fischgeruch auf eine Stoffwechselstörung der Leber. Auch Krebs hat einen unverwechselbaren Geruch, der allerdings nur für Hunde erkennbar ist. Faszinierend!