„Augen-Lasern“: Für wen ist die OP geeignet?

Immer mehr Menschen lassen sich die Augen lasern und sagen ihrer Brille oder den Kontaktlinsen für immer adé. Doch für wen ist die kurze und schmerzlose OP überhaupt geeignet?

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Überlegen Sie`? Foto: Vladimir Arndt/iStock/Thinkstock

Sowohl kurz- als auch weitsichtige Menschen haben die Möglichkeit, Mängel ihrer natürlichen Augenlinse anhand moderner Lasertechnologie beheben zu lassen und ein Leben lang ohne Sehbehelfe gut zu sehen. Wer über diese OP nachdenken sollte und für wen sie sich lohnt, lesen Sie hier.

Wer übernimmt Kosten?

Grundsätzlich ist das Augen-Lasern keine medizinische Notwendigkeit – zählt somit zu den „Schönheitseingriffen“. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten daher nicht. Das Resultat lohnt sich jedoch für die meisten. Immer wieder erzählen Patienten nach dem Eingriff, eine höhere Lebensqualität zu haben, da sie sich nicht nur freier, sondern auch selbstbewusster ohne Brille fühlen. Über Aktivitäten wie Sport oder Weggehen, die mit Kontaktlinsen oder Brille lästig oder gar unmöglich sein können, müssen sie sich keine Gedanken mehr machen.

Kleine Faustregel

Jeder Mensch ist natürlich anders, daher kann nur der Facharzt bestimmen, wer für das Lasern tatsächlich infrage kommt. Die Faustregel lautet jedoch: Kurzsichtigkeit bis zu minus acht Dioptrien und Weitsichtigkeit bis zu plus drei Dioptrien werden behandelt. Außerdem müssen Patienten zwischen 19 und 50 Jahre alt sein – davor oder danach ist die Hornhaut im ständigen Wandel.

Minimales Restrisiko

Im Grunde wird die OP jenen Erwachsenen empfohlen, die unter ihren Kontaktlinsen bzw. ihrer Brille leiden oder schlichtweg ihre Lebensqualität verbessern möchten. Ein geringes Risiko bleibt jedoch wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff auch, sodass Sie nach einem Eingriff schlechter sehen könnten als davor. Die Wahrscheinlichkeit liegt aber nur bei circa einem Prozent.

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