Austro-Label der Woche: Reduzierte Mode von Ruins of Modernity

2010 hat Maria Steiner ihr Label "Ruins of Modernity" gegründet und ist seitdem aus der österreichischen Modeszene nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem klaren Konzept konnte die Designerin die Herzen vieler Fashion-Fans erobern.

Ruins of Modernity
Frühjahr/Sommer 2014/15 bei Ruins of Modernity Foto: Verena Mandragora

Mit der modernen Wegwerfkultur möchte Maria Steiner nichts zu tun haben. Im Gegensatz zu großen Textilketten präsentiert sie jährlich "nur" zwei Kollektionen und bietet zusätzlich die "classics collection" an, die die wichtigsten Basics beinhaltet. Der Name ihrer ersten Kollektion "Ruins of Modernity" wurde auch zum Namen ihres Labels. Seitdem designt die Wienerin Mode für unabhängige und selbstbewusste Frauen mit einem klaren Stil. Auf was sie bei den reduzierten Designs trotzdem nicht verzichtet, ist eine Prise Weiblichkeit.

Ruins of Modernity
Look aus der Herbst/Winter 2014/15 Kollektion Foto: Verena Mandragora

Authentische Entwürfe für moderne Frauen

Inspiriert werden die Kollektionen immer von Problemen und Fragestellungen, die die Gesellschaft beschäftigen und bewegen. Steiner entschied sich von Beginn an für diskursiven Mehrwert anstatt dem Oberflächenkult nachzugeben. In ihrer aktuellen Kollektion "framed" setzt sie auf erdige Farben, weiche Materialien und klare Schnitte. Die Suche nach Authenzität und Freiheit sind der rote Faden, der sich durchzieht und sich in klassischen Mänteln, weit schwingenden Capes oder raffinierten Wickelkleidern niederschlägt.

Ruins of Modernity
Statement-Piece aus der SS15 Kollektion Foto: Verena Mandragora

Und auch ihre Entwürfe für die Frühjahr/Sommer 2014/15 Saison können sich sehen lassen. Für die warme Jahreszeit hat Maria Steiner auf drapierte Dresses, elegante Shorts und fließende Pants gesetzt. Ein Highlight sind die Statement-Stücke mit Fransen.

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