Das Neue Jahr - und was man sich so wünscht

2018 ist noch jung und ich habe dieses Jahr (wie jedes Jahr) begleitet von verschiedenen guten Wünschen meiner Kollegen, Freunde, Bekannten und Familienmitglieder begonnen. So zahlreich die Zukunftswünsche eingingen, so vielfältig waren sie überraschenderweise auch formuliert.

Glücksschwein.jpg
Glücksschwein Foto: SMc

Jeder, der noch zu den klassischen Weihnachtskartenschreibern gehört oder zumindest einen Neujahrsgruß per E-Mail versendet, weiß: Es ist gar nicht so einfach, für diesen Anlass eine originelle und nicht-abgedroschene Formulierung zu finden. Man wünscht sich doch, dem Empfänger mit dieser persönlichen Botschaft wenigstens ein freudiges Lächeln zu entlocken.

Die Klassiker der Wunschformulierungen sind bekannt: z.B. "Alles Gute fürs Neue Jahr!". Oder: "Ich wünsch‘ Dir alles, was Du Dir auch wünschst!". Das ist finde ich trotz mangelnder Kreativität trotzdem immer eine gelungene Formulierung, bei der sofort meine Gedanken angeregt werden und die Wunsch-Ideen nur so zu sprießen beginnen. Alte und neue Wünsche werden überdacht und abgewogen, bis sich schließlich ein seliges Lächeln über meinem Gesicht ausbreitet. In Anbetracht der unzähligen Möglichkeiten, mit denen mich das Neue Jahr bedenken könnte, schwelge ich für einen Moment in Zukunftsträumen.

Es gibt aber auch ganz klar definierte Wünsche: "Ich wünsche Dir vor allem Gesundheit!" Danke, das ist wirklich das größte Gut, das wir Menschen haben. Trotzdem, etwas mulmig wird es mir dann schon im Magen, wenn ich das lese. Denn wo Gesundheit gewünscht wird, ist der Gedanke an Krankheit ganz nah. Da ist es mir schon lieber zu lesen: "Viel Glück und Zufriedenheit!" Das klingt einfach so schön…, so angenehm glücklich und zufrieden eben.

Damit es mit dem Glück auch klappt, habe ich schon zum Jahreswechsel kleine Glücksbringer mit Freunden ausgetauscht: kleine rosa Schweinderl mit einer Cent-Münze im Rücken, eine Art Miniatur-Sparschwein. €, $, £ nur her damit, 2018!

An Silvester zierten vierblättrige Kleeblätter den Esstisch und Schoko-Hufeisen in goldglänzender Alufolie waren als Streu-Deko über die Festtafel verteilt.

Warum ist ein Fliegenpilz eigentlich ein Symbol für Glück? Er sieht auf jeden Fall sehr hübsch aus! Vielleicht soll er als Glückssymbol zum Nachdenken anregen oder eine Warnung sein? So schön dieses Waldgewächs ist, wenn er uns zu nahe kommt, gibt es eine dramatische Wende, um nicht zu sagen, "dann ist alles aus!". Oder im übertragenen Sinn: Nicht alles was wir denken, was unser Glück im neuen Jahr ausmacht, wird uns wirklich glücklich machen.

Hmmm, kennen Sie den Spruch: "Jeder ist seines Glückes Schmied?". Also, ich glaub' daran. Und ob Schweinderl, Fliegenpilz oder Kleeblatt - hin oder her. Das sind nur Dinge. In der Hand haben wir es doch selber, das Beste aus diesem Neuen Jahr zu machen.

Was auch kommen mag, ich bin Optimist. Immer nur rosig wird es sicher nicht, aber auch dann wird sich eine Lösung finden, zumindest kann man lernen, mit den Gegebenheiten umzugehen.

Ich wünsche uns allen für 2018 alles Gute, viel Glück und Zufriedenheit, Gesundheit - und das, was wir uns selber wünschen :-) !

20151001_150113.jpg
Prosit Neujahr! Foto: SMc

Bis bald!

Liebe Grüße

Eure Silvie

- auch diesmal mit Aragon an meiner Seite, der aber immer glücklich ist und sich deshalb bei diesem Thema ein Nickerchen gönnt.

Aragon schläft.jpg
Aragon - glücklich im Schlaf Foto: SMc

 

Silvia Mc Intyre lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Söhnen und Hund in Wien. An ihrem abwechslungsreichen Familienleben lässt die vielseitig interessierte Weekend-Bloggerin unsere Leser teilhaben.

Alle Blog-Beiträge von Silvia Mc Intyre

Kommentare 0