Aragons Top-Hundezonen - Tipp #1: Am Roten Berg

Am Rande von Wien, im 13. Bezirk, in der Nähe des Lainzer Tiergartens gelegen, kommt man sich am Roten Berg vor wie auf dem Land. Auf der 262 Meter hohen Erhebung findet man unberührte Wiesen mit kleinen Trampelpfaden, und Wäldchen laden zum Spazierengehen ein.

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Viel Spaß mit meinem Hundezonen-Tipp! Euer Aragon Foto: SMc

Teilweise werden die Wiesen, auf denen vom Frühjahr bis zum Herbst wunderschöne Wildblumen wachsen, nur ein bis zweimal im Jahr gemäht. Entsprechend hoch wächst dort das Gras und bietet im Sommer eine gute Möglichkeit, sich darin zu verstecken und ein Suchspiel mit Aragon zu spielen. Auch im Winter muss man aufs Versteckspielen nicht verzichten, dazu eignet sich besonders das kleine Wäldchen neben dem oberen (nicht-umzäunten) Spielplatz, der sich westlich der höchsten Stelle am Berg befindet.

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Je höher das Gras umso besser! Da versteckt sich nicht nur Frauli, sondern ich kann auch mal untertauchen... Foto: SMc

Für die Kinder ist es immer ein Erlebnis dort auf Entdeckungstour zu gehen. Außerdem gibt es einen zweiten Spielplatz (umzäunt), der gleichzeitig ein Wasserspielplatz ist. Von April bis Oktober ist außerhalb des Zauns auch eine Wasserpumpe in Betrieb, wo Hund und Herrli den Durst mit feinem Wiener Wasser löschen können. Eine große Wiese mit Outdoor-Gym und Fußballplatz findet man am Osthang. Leider sind Hunde dort und auf den Spielplätzen nicht erlaubt, und so teilt sich die Familie manchmal auf und jeder geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach.

Die ist bei Aragon eindeutig Laufen ohne Leine. Dafür hat die Stadt Wien die 8.150 Quadratmeter große Parkanlage Roter Berg eingerichtet. Die Hundewiese liegt am Hang und ist ganz mit Gras bedeckt, es gibt auch einige Bänke. Von den Bänken im oberen Bereich hat man einen wunderbaren Ausblick auf Wien. Umgrenzt ist der Auslaufplatz mit Büschen, Bäumen und einem Zaun, der jedoch einige Lücken aufweist. Deshalb war ich mit Aragon, als er noch ganz jung war, nicht dort. Die durchlässigen Stellen hätten ihn dazu verführt, auch außerhalb der Hundezone die Umgebung zu erkunden …

Inzwischen ist das kein Problem mehr, denn wenn wir "leinenlos" unterwegs sind, schaut er sich immer wieder nach mir um und kommt (meistens) brav zurück, wenn ich ihn rufe.

Besonders fixiert ist er auf mich, wenn ich sein Lieblingsspielzeug, den Ball, dabei habe oder wenn er auf "Stockerljagd" ist. Ball oder Stockerl werden schnell bei mir abgeliefert, damit der nächste Jagdlauf gleich wieder starten kann.

Falls ihr auch einmal Lust habt, diese Hundezone zu besuchen: Der direkte Zugang führt über die Nothartgasse am Fuß des Berges. Man kann aber auch erst den Berg erkunden, z.B. vom Ende einer Sackgasse, wo Meytensgasse und Trazerberggasse aufeinandertreffen, und dann noch einen Abstecher in die Hundezone machen.

Vielleicht sehen wir uns?

Bis bald!

Liebe Grüße

Eure Silvie mit Aragon

 

Silvia Mc Intyre lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Söhnen und Hund in Wien. An ihrem abwechslungsreichen Familienleben lässt die vielseitig interessierte Weekend-Bloggerin unsere Leser teilhaben.

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