Money, Money, Money - Tricks, um Geld zu sparen

Zahlt man immer bargeldlos, verliert man rasch den Überblick über seine Ausgaben. Wie man am besten den Überblick über seine Finanzen bewahrt.

Geldtasche
Foto: Pixabay

In letzter Zeit werde ich immer öfter mit dem Thema "bargeldlos bezahlen" konfrontiert. Einem Herrn "vom alten Schlag" ging es unlängst an der Kassa hinter mir zu langsam, und er beschwerte sich, dass die junge Generation nie Bargeld dabei hätte. Ein anderer Herr war ganz baff, dass man die Bankomatkarte jetzt sogar nur noch an das Bankomatgerät halten muss - bis 25 Euro sogar ohne PIN-Eingabe, um den Einkauf zu bezahlen.

Daraufhin gab er mir einen Denkanstoß für zuhause mit. Er sagte, wenn er mich in einer Woche wieder treffen würde, könnte ich ihm nicht sagen, wie viel Geld ich bis dahin ausgegeben hätte. Und er hat Recht! Konnte ich nicht, da die bargeldlose Variante sehr unübersichtlich wird. Jegliche Versuche, Buch über die Finanzen zu führen, scheiterten. Nicht einmal die monatliche Bestellung beim Brotlieferanten, der nach Hause liefert und bar bezahlt werden soll, bewegt mich dazu, regelmäßig Bargeld abzuheben und in der Geldtasche zu haben. Aber warum ist das so?

Ich persönlich fühle mich hinter der Bankomatkarte sehr sicher. Wenn ich an der Kassa im Geschäft bezahle, dann hole ich nicht zwei 10 Euro-Scheine und fünf Euro in Münzen heraus, sondern ich zücke lediglich meine Bankomatkarte. Natürlich ist mir bewusst, dass ich dabei gleich viel bezahle - nämlich auch genau 25 Euro - aber die hatte ich nie in Händen und gebe sie dann sozusagen auch irgendwie gar nicht aus. Für mich alles nur mehr sehr undurchsichtig und fast schon unüberschaubar. Werden wir eigentlich unterbewusst genau in diese Richtung geschubst? Steckt dahinter insgeheim ein wirtschaftlicher Aspekt? Und ist das bargeldlose Bezahlen unsere Zukunft, ob wir wollen oder nicht?

Bleibt es dabei, dass die Barzahlung immer mehr zurückgeht, sollte man - so gut es geht - den Überblick bewahren. Unter Berücksichtigung einiger einfacher Dinge könnt ihr Herr (oder Frau) eurer Bilanzen sein und auch bleiben.

Hier meine 3 Tipps für euch:

Ein gewisses Monats- bzw. Wochenbudget setzen für die anfallenden Einkäufe im Haushalt - Lebensmittel, Kleidung, etc. Ein gewisses Budget setzen für jede Woche bzw. jeden Monat. Die Finanzen behaltet ihr am besten im Überblick, wenn ihr zuhause Buch führt und/oder die Ausgaben in eurem Online-Banking regelmäßig kontrolliert.

Einkaufslisten schreiben Dem willkürlichen Gelegenheitseinkauf könnt ihr nur ein Ende setzen, wenn ihr euch Einkaufslisten schreibt – und euch im Idealfall auch daran haltet. Alles, was nicht auf der Liste steht, wird schlicht und einfach nicht benötigt. Fordert zwar einiges an Selbstbeherrschung, aber es funktioniert tatsächlich!

Der gute, alte "Notgroschen" für zuhause Da immer wieder einige kleine Zahlungen direkt an der Haustür getätigt werden - Sammlungen, Spenden, Brotlieferanten, etc., solltet ihr immer etwas Bargeld zuhause haben. Auch hier könnt ihr euch einen gewissen Betrag pro Monat auf die Seite legen.

Unter Berücksichtigung dieser einfachen Tipps seid ihr auf dem richtigen Weg, eure Finanzen fest im Griff zu haben.

Vorsicht, Online-Handel!

Vorsicht ist allerdings auch im Online-Handel geboten. Denn "das bequeme Einkaufen von zuhause aus" kann schnell zur Kostenfalle werden. Auch dann am besten zweimal überlegen, ob bzw. was man denn tatsächlich braucht.

Ich persönlich versuche, die Online-Einkäufe so gut es geht einzuschränken und vor allem auf einen gewissen Zeitpunkt zu beschränken. So habe ich mir zum Beispiel vorgenommen, lediglich einmal im Monat dem Online Shopping-Rausch verfallen zu dürfen. Da darf ich mir dann dafür aber etwas Schönes gönnen – unter Einhaltung eines gewissen Budgets versteht sich! Aber eben ganz ohne willkürlich drauf los zu bestellen.

Dazu noch ein kleiner Tipp am Ende: Newsletter abbestellen! Genau hier locken die Online-Anbieter und machen euch den Mund wässrig – und das Konto leer. Und ganz nach dem Motto "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" lässt es sich viel kontrollierter einkaufen, und zwar wirklich nur dann, wenn man etwas braucht! Und wenn es dann soweit ist und man wirklich etwas benötigt, sei es Kleidung, Elektrogeräte, etc., dann kann man sich gezielt informieren und aktuell passende Angebote finden.

 

Als verheiratete Mutter von zwei Kindern ist Weekend-Bloggerin Daniela Sponring-Tötsch mit den Herausforderungen des Alltags und der Selbstorganisation bestens vertraut. Für weekend.at teilt sie ihre Tipps und Empfehlungen zur Erleichterung des Alltags.

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