Aragons Top-Hundezonen: Tipp #2 Schwarzenbergpark

Hunde lieben es frei und ohne Leine zu laufen. In Wien haben wir dank der rund 150 Hundezonen, die von der Stadt eingerichtet wurden, eine große Auswahl.
Aragon hat allerdings seine Lieblings-Plätze. Da nimmt er Rücksicht auf mich, denn wo es mir gefällt, da fühlt er sich auch wohl!

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Hundeparadies Tiefauwiese - Hundezone so weit das Auge reicht Foto: SMc

Was macht für Aragon eine Top-Hundezone aus? Eine große Fläche am Stadtrand oder ganz außerhalb der Stadt ohne viel Verkehr und Abgase. Wie ich bevorzugt er die Natur, weil man dort auch um die Hundezone herum noch schön spazierengehen kann, dann allerdings mit Leine. Außerdem soll es eine große Wiese geben, auf der jeder Grashalm anders riecht, damit Aragon möglichst oft seine Duftmarke über den bereits vorhandenen hinterlassen kann. Schließlich wäre es ihm am liebsten, es wäre seine Wiese! Er freut sich aber immer über freundliche Hundebegegnungen. Und mir ist es wichtig, dass er mit den verschiedensten Hunden in Kontakt kommt, um sich gut zu sozialisieren.

All dies und noch viel mehr finden wir auf der Tiefauwiese im Schwarzenbergpark. Mit 85.000 Quadratmeter ist die im 17. Bezirk am Rande des Wienerwaldes gelegene Wiese eine der größten und wahrscheinlich auch deshalb nicht umzäunten Hundezonen von Wien.

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Eingang zur Hundezone Foto: SMc

Für mich ist ein Ausflug in den Schwarzenbergpark immer etwas Besonderes, allein schon wegen des geschichtsträchtigen Hintergrundes, der irgendwie geheimnisvoll anmutet.

Der einstige Privatpark wurde im 18. Jahrhundert vom irischen Grafen Lacy auf dem ehemaligen Gut Neuwaldegg angelegt. Er hatte keine Nachkommen und vermachte den Park nach seinem Tod Josef Fürst Schwarzenberg. Erst 1957 ging der Landschaftspark - durch die Kriegsjahre verwildert - in den Besitz der Stadt Wien über.

An einem Tag, an dem kaum Besucher dort sind, trifft man auf den Wegen oft keine Menschenseele. Als Fan von historischen Romanen wird in dieser mystischen Umgebung meine Fantasie angeregt, und Aragon und ich spazieren zwischen den beiden großen Obelisken hindurch auf der Schwarzenbergallee durchs 18. Jahrhundert. Man kann sich noch gut vorstellen, wie prachtvoll dieser inzwischen verwilderte Park einmal gewesen sein muss. Hier und dort findet man noch Statuen, einen alten Tempel, verwunschene Lichtungen und romantische Teiche.

Wenn du einmal auf den Spuren der Vergangenheit wandeln möchtest oder einfach nur auf einer riesigen Wiese mit deinem Hund toben willst, ist der Schwarzenbergpark mit der Tiefauwiese genau das richtige Ziel.

Über die Höhenstraße kommt man dort gut mit dem Auto hin. Es gibt auch einen kostenlosen Parkplatz in der Exelbergstraße. Öffentlich bringt dich der Bus 43A zum Ziel.

Vielleicht sehen wir uns?

Bis bald!

Liebe Grüße

Eure Silvie mit Aragon

 

Silvia Mc Intyre lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Söhnen und Hund in Wien. An ihrem abwechslungsreichen Familienleben lässt die vielseitig interessierte Weekend-Bloggerin unsere Leser teilhaben.

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