Kürbissuppe mit Kokosmilch

Eine warme Kürbissuppe am Abend rundet jeden herbstlichen Tag bestimmt perfekt ab!

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Foto: Lisa Schoißengeier
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Foto: Lisa Schoißengeier

Es ist Kürbiszeit! Frühmorgens noch nebelig, finster und kalt, doch mit dem Aufsteigen der Sonne verschwindet auch der morgendliche Frühnebel, und die Sonnenstrahlen erwärmen das Land mitsamt seiner leuchtend-bunten Blätter. Die Nachmittage tagein, tagaus überaus warm, doch mit der Dämmerung zieht auch die kühle Herbstluft wieder auf. Die Menschen ziehen sich zurück ins wohlig-warme Innere und genießen diese Jahreszeit bei warmem Tee oder einer wärmenden Suppe.

Es gibt für mich nichts Schöneres als nach herbstlichen Ausflügen in der Natur abends nach Hause zu kommen, eine große Portion Kürbissuppe und im besten Fall dazu Käsebrot zu essen. Von innen so gut wärmend und absolut hervorragend im Geschmack. Egal ob mit Hokkaido, Butternut oder Muskatkürbis - für die Suppe eignet sich im Prinzip jeder Kürbis. Kombiniert mit Kokosmilch, Gewürzen und etwas Gemüse taugt das Gericht nicht nur als Vorspeise, sondern auch als Hauptspeise, die nie langweilig wird.

Die Suppe ist quasi im Nu zubereitet, beziehungsweise kann die Zeit, in der alle Zutaten köcheln, gut für andere Dinge genutzt werden.

Ich habe, wie bereits schon angedeutet, Kokosmilch in die Suppe gegeben, was natürlich jedem frei steht. Anfänglich war ich ein wenig skeptisch, ob das denn wirklich schmeckt, aber letztlich begeistert. Wobei kein Tropfen mehr hineingerührt werden sollte, da der Kokos-Geschmack sonst überhand nimmt!

Auch bei den Gewürzen seid ihr frei in der Entscheidung, denn da könnt ihr verwenden, was ihr wollt. Ich habe beispielsweise am nächsten Tag beim erneuten Aufwärmen der Suppe Curry und Chili dazugegeben – herrlich!

Das Rezept reicht für ca. vier kleinere Portionen, drei mittlere oder zweigroße. Das natürlich abhängig davon, ob ihr die Suppe als Vorspeise esst oder als Suppe mit Beilage, was ich definitiv bevorzuge.

Zutaten:

  • Ca. 750 g Kürbis
  • 450 - 600 ml Wasser, lieber am Anfang etwas weniger
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 165 ml Kokosmilch light (die kleine Dose)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Eventuell Olivenöl, Basilikum, Feta/Parmesan, Chili, Curry

 

Das gesamte Gemüse in grobe Würfel würfeln und alles in heißes Wasser geben. Das Ganze einmal für 15 - 20 Minuten leicht dahinköcheln lassen.

Alles in einen Standmixer füllen und gut pürieren. Die Suppe zurück in den Topf leeren, die Kokosmilch und gegebenenfalls noch Wasser hinzufügen (je nach Konsistenz). Die Suppe nochmal kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken, dabei aber sparsam sein, da der Kürbis für gewöhnlich kaum Gewürze braucht.

Zum Servieren könnt ihr Feta, aber auch Parmesan in die Suppe bröseln, etwas Olivenöl und Chili dazugeben oder die Suppe einfach so verspeisen Alle Varianten sind unheimlich geschmackvoll; die mit Olivenöl habe ich zwar nicht probiert, aber viele lieben den Geschmack von kräftigen Ölen in der Suppe, deshalb bin ich überzeugt, dass auch die Zugabe davon kein Fehler sein wird.

Ich hoffe euch hat mein Rezept gefallen, und dass ihr die Suppe mindestens einmal nachkocht!

Eure Lisa

 

Weekend-Bloggerin Lisa Schoißengeier studiert in Innsbruck. Seitdem sie klein ist, macht sie nahezu täglich Sport und ernährt sich auch entsprechend gesund. Sie kocht leidenschaftlich gerne, gesund und viel. Auf weekend.at präsentiert sie ihre besten Rezept-Ideen.

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