Atemlos durch die Nacht

Haare im Bett, Hinterteil im Gesicht, Kratzer im Dekolleté vom „Nesterlmachen“, müde Augen in der Früh wegen zweistündiger Spielsession in der Nacht ... ja, mit zwei Katzen wird die Nacht zum Tag. Doch da ist diese eine Sache, warum ich meine zwei Süßen trotzdem nicht aus dem Schlafzimmer sperren kann.

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Kuscheltiger Carlos Foto: Conny Engl
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Genussvoll ausbreiten im gemütlichen Bett. Zum Glück ist genügend Platz für alle Foto: Conny Engl
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Auch Ella macht sich breit Foto: Conny Engl
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Hier fühl ich mich sicher Foto: Conny Engl
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Morgen-Gymnastik Foto: Conny Engl
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Bei Fraulis Beinen ist es auch gemütlich. Außerdem ist man gleich viel näher bei den Zehen Foto: Conny Engl
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Keiner brummt so laut, so lang, so oft und so zufrieden wie Carlos Foto: Conny Engl
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So gemütlich Foto: Conny Engl
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Guten Morgen :-* Foto: Conny Engl

Ich liebe mein Bett und ich liebe es zu schlafen. Ella und Carlos lieben mein Bett auch, doch mit dem (Durch-) schlafen haben sie’s nicht so. Morgens in der Redaktion werde ich von meinen lieben Kollegen gerne mit Komplimenten über mein müdes Aussehen überhäuft. Mittlerweile fragen sie aber nicht mehr nach dem "Warum". Vielleicht sind sie meiner Erzählungen über Ella und Carlos schon überdrüssig. Gut, dass ich nun diesen Blog habe.

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Gääähn ... These lazy days Foto: Conny Engl

Schlafzimmer-Blick

Für viele Katzenbesitzer, die ich kenne, kommt es nicht in Frage, dass die Vierbeiner mit ins Bett dürfen. "Die ganzen Haare! Nein, danke!", heißt es dann. Für meine Ella war das Schlafzimmer anfangs auch Tabuzone. Ich habe es jedoch nur drei Tage ausgehalten, dann hat sie mir leid getan. Immerhin arbeite ich den ganzen Tag – die paar Stunden, die ich daheim bin, soll sie nicht auch noch von mir getrennt sein. Außerdem hat Ella diesen Blick drauf ... der lässt mich dahinschmelzen, da kann ich ihr nichts abschlagen, geht nicht. Naja, und für die Haare gibt’s ja eine Fusselrolle.

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Auch Carlos hat diesen Blick drauf ... Foto: Conny Engl

Woody würde wohl darüber lachen

Nun teile ich mein Bett gleich mit zwei haarigen Wesen. Sobald ich mich abends niederlege, höre ich das wohlbekannte "Traktor-Brummen" näher kommen und schon macht sich Carlos auf meiner Brust ein "Nesterl". Am gemütlichsten liegt er anscheinend, wenn sein Hinterteil auf meinem Gesicht ist. Ella – die "Putzfee" – legt sich kurz darauf auch dazu und schleckt Carlos und mich noch sauber, bevor sie schnurrend in meinen Armen einschläft. So weit, so gut. Wäre da nicht diese Zeit zwischen ein und drei Uhr morgens. Da jagen sie wie Woody Woodpecker durch die ganze Wohnung, miauen, spielen und wuzeln sich auf dem Bett – folglich auf mir!

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Spielwiese Bett Foto: Conny Engl

Dieses "Die-Welt-ist-in-Ordnung"-Gefühl

"Wieso sperrst du sie denn nicht aus dem Schlafzimmer?", bekomme ich von Kollegen und Freunden zu hören. "Dann kratzen sie bei der Tür!", sage ich. Vorschläge wie Platten an der Tür anzubringen, wodurch man das Kratzen nicht mehr hört oder so eine Art Alarm (ein Ton, den nur Katzen hören), der losgeht, wenn sich Ella oder Carlos nähern, winke ich dankend ab. Wieso? Wenn Carlos eingerollt auf meiner Brust liegt, Ella in meinem Arm – beide schnurrend und zufrieden – was soll ich sagen ... da bin ich machtlos, da ist die Welt einfach in Ordnung.

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Mittagsschlaf auf der "Couch" - aufm Frauli liegt sichs einfach am besten Foto: Conny Engl

 

Weekend-Redakteurin Conny Engl ist seit einigen Monaten Katzenmama. Ella und Carlos heißen ihre beiden Mitbewohner, wobei sie scherzhaft einräumt, dass mittlerweile eher sie die Mitbewohnerin ist als umgekehrt. Auf weekend.at teilt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse und vieles mehr rund um das Thema Katzenhaltung.

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