Herbstliche Apfeltarte

Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern - also nichts wie los in die Küche, um eine herbstliche Apfeltarte zu backen!

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Foto: Lisa Schoißengeier

Was gibt es schöneres als saisonales Obst und Gemüse zu verarbeiten und zu verzehren? Ich komme vom Land, und bin es gewohnt, Lebensmittel aus dem Garten zu ernten. Ich finde das auch so schön, wenn man sich die Mühe macht, damit der Gemüsegarten gut gedeiht. Erstens schmecken Obst und Gemüse gleich viel besser - ist ja auch nichts gedüngt, zweitens sind mehr Vitamine und Nährstoffe enthalten. Und für ungeduldige Personen ist Punkt 3 auch wesentlich: Wenn nichts gewaschen ist, passiert auch nichts.

Mein heutiges Rezept ist eine herbstliche Apfeltarte mit Äpfeln - von wo sonst - aus dem Garten meiner Eltern. Da wir verschiedenste Sorten auf unseren beiden Bäumen haben, konnte ich auch unterschiedliche Reifegrade verwenden, was bei Mehlspeisen das gewisse Extra ausmacht, da bei jedem Bissen etwas Saures spürbar wird. Etwas Zimt und Vanille, und schon schwebt man auf Wolken, steigern die beiden Gewürze doch sehr das Wohlbefinden.

Der Kuchen ist sehr einfach und relativ schnell zubereitet. Der Mürbteig muss nicht gekühlt werden, und die Topfen-Apfel-Füllung ist schnell zusammengerührt. Eine Stunde gebacken und mit Staubzucker oder Vanilleeis serviert ist die Tarte ein Wohlgenuss.

Ihr könnt auch Birnen oder anderes Obst dafür verwenden. Die Früchte können auch unter die Topfenfüllung gelegt oder nur in den Topfen gerührt werden. Das ist euch überlassen. Beim Süße-Grad könnt ihr übrigens auch ein wenig experimentieren: Ob mit oder ohne Zucker ist ganz egal, ich habe nur ein Packerl Vanillezucker verwendet, und war äußerst erstaunt, wie süß der Kuchen wurde! Aber probiert es selbst aus!

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Foto: Lisa Schoißengeier

Zutaten für den Mürbteig:

150 g Mehl
½ TL Backpulver
Salz
50 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 Ei
75 g weiche Butter

Zutaten für die Creme:

50 dag Magertopfen
15 dag Apfelmus
1 Ei
1 Pkg. Vanillezucker
3-4 Äpfel
Vanille aus der Vanillemühle
Zimt

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Für den Teig alle Zutaten verrühren und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verrühren. Ausrollen und die eingefettete Form damit auskleiden, dabei einen Rand formen. Mit einem Messer einen Abschluss schneiden und den restlichen Teig zur Seite legen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchte oder Reis bedecken und ca. 10 Minuten im Ofen backen.

Den Ofen auf 180°C herunterschalten.

Den Topfen mit dem Ei, dem Apfelmus, Vanillezucker und Vanille aus der Mühle, am besten mit einem Handmixer, gut verrühren.

Die Äpfel in kleine Würfel schneiden und circa die Hälfte davon in die Creme unterheben. Die Masse auf den vorgebackenen Mürbteig streichen und die restlichen Äpfel drauflegen. Nun den Teig, der zur Seite gelegt wurde in kleine Kugeln formen und auf die Äpfel legen.

Etwas Zimt draufstreuen und den Kuchen für circa eine Stunde in den Ofen schieben. Falls der Kuchen zu braun wird, könnt ihr ihn ruhig schon früher aus dem Ofen geben! Schaut einfach, dass die Äpfel nicht zu braun werden.

Vor dem Servieren solltet ihr den Kuchen jedenfalls kühlstellen, damit die Creme auch wirklich einmal überkühlt wurde.

Ihr könnt dazu Schlagobers oder eine Kugel Vanille-Eis reichen – harmoniert sehr gut!

Gutes Gelingen,
Lisa

 

Weekend-Bloggerin Lisa Schoißengeier studiert in Innsbruck. Seitdem sie klein ist, macht sie nahezu täglich Sport und ernährt sich auch entsprechend gesund. Sie kocht leidenschaftlich gerne, gesund und viel. Auf weekend.at präsentiert sie ihre besten Rezept-Ideen.

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