Für kalte Tage: Grießpudding zum Frühstück

Nach diesem Frühstück kein Frösteln mehr am Morgen!

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Foto: Lisa Schoißengeier
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Foto: Lisa Schoißengeier

Spätherbst ist es, dazu die kalten Temperaturen in der Früh. Viele schrecken die Wetterverhältnisse ab hinauszugehen und die Natur zu genießen, wie es am Wochenende gut ginge, oder generell den Weg in die Arbeit/Schule/Uni anzutreten. Doch ich kann euch etwas versichern: Startet ihr den Tag mit einem guten Frühstück, ist die Kälte schon viel erträglicher, da der Körper sich durch die zugeführte Nahrung selbst besser wärmen kann. Außerdem trägt das Frühstück, die berühmte "wichtigste Mahlzeit des Tages", zu einem besseren Wohlgefühl bei – also Müdigkeit adé. Ist das Frühstück auch noch warm, ist das ein zusätzlicher Pluspunkt.

Ich verrate euch heute das Rezept zu einem ganz einfachen Frühstück, das ihr sowohl kalt als auch warm zu euch nehmen könnt. Die Ausrede "Ich habe keine Zeit für Frühstück" zieht hier somit keinesfalls, denn die besagte Mahlzeit kann genauso gut am Abend davor vorbereitet werden und dann entweder aufgewärmt oder für absolute Morgenmuffel direkt aus dem Kühlschrank verzehrt werden.

Es handelt sich um einen Grießpudding oder auch Grießbrei mit einem Hauch Vanille. Grießbrei ist ganz einfach zuzubereiten und erfordert auch nur wenige Zutaten. Die Mahlzeit kann auch als Nachspeise gegessen werden und jederzeit bezüglich ihres Geschmacks verändert werden.

Der Grießbrei besteht aus fünf Zutaten: Grieß, Milch, Obst, Honig, Puddingpulver. Letzteres kann in jeder beliebigen Geschmacksrichtung verwendet werden, auch durch Zimt oder Kakao ersetzt oder überhaupt weggelassen werden. Das Obst braucht ihr nicht mitkochen, deshalb könnt ihr die Zeit während des Erwärmens der Milch effektiv nutzen und dieses klein schneiden. Jegliche Zeitersparnis am Morgen bringt ein paar Schlafminuten mehr sowie mehr Genuss beim Essen. Denn Sinn und Zweck des Frühstücks sollte nicht nur die Nahrungsaufnahme sein, sondern auch der Genuss. Langsames Essen sollte soweit wie möglich immer drinnen sein.

Nun gut, das Rezept ist für eine Portion, kann aber natürlich entsprechend vermehrt werden. Ein kleiner Hinweis noch am Anfang: Falls ihr euch nach dem Essen recht voll fühlt, ist das hauptsächlich wegen der vielen Flüssigkeit, wenn ihr noch dazu recht viel trinkt. Diese solltet ihr aber nicht reduzieren, da der Brei sonst viel zu fest wird. Dieses Gefühl geht ohnehin recht schnell vorüber.

Zutaten:

  • 40g Grieß
  • 350 ml Milch oder 175 ml je Wasser und Milch
  • 1 TL Honig
  • 1 gehäufter EL Puddingpulver
  • Obst eurer Wahl

Zubereitung:

Die Flüssigkeit mit dem Puddingpulver erhitzen und kurz vor dem Kochen den Grieß hineinleeren. Dabei gut umrühren, da der Brei sonst klumpig wird. Die Herdplatte ausschalten, den Honig einrühren und solange ständig rühren, bis der Brei dicker wird. In eine Schüssel geben und mit dem Obst servieren. Mahlzeit!

Ich wünsche euch gutes Gelingen und Mahlzeit!
Lisa

 

Weekend-Bloggerin Lisa Schoißengeier studiert in Innsbruck. Seitdem sie klein ist, macht sie nahezu täglich Sport und ernährt sich auch entsprechend gesund. Sie kocht leidenschaftlich gerne, gesund und viel. Auf weekend.at präsentiert sie ihre besten Rezept-Ideen.

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