Am Flughafen: Worauf muss ich achten?

Es gibt Leute, die sitzen jede Woche im Flieger. Einchecken, abheben, landen. Immer wieder das Gleiche, kein besonderes Abenteuer also. Doch was ist mit all den anderen, bei denen das nicht so häufig der Fall ist? Tipps für Menschen, für die das Fliegen das Highlight des Jahres darstellt.

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Foto: Katharina Zach

Die Koffer sind gepackt und im Auto verstaut, und dann kann es auch schon losgehen. Doch Moment: Schon vor dem Aufbruch gibt es eine wichtige Sache zu klären. Fährt man selbst mit dem Auto zum Flughafen oder bittet man ein Familienmitglied oder einen Freund darum? Natürlich ist es um einiges billiger, wenn man einen Bekannten um diese Aufgabe bittet. Ansonsten muss man mit Parkgebühren locker über 100 Euro rechnen. Doch auch hier gibt es einen Trick: Man kann über diverse Reisebüros ein spezielles Parkticket buchen. Eine Nachsteck-Karte - auch "Guthaben-Karte" genannt - für eine gewisse Anzahl an Tagen, an denen man das eigentliche Parkticket entwerten kann. Zum Beispiel kosten acht Tage dann nur 114 Euro und nicht 180 Euro. Dabei sollte man bedenken, dass man zwei Stunden vor Abflug beim Flughafen sein sollte. Bei interkontinentalen Flügen sind es sogar bis zu drei Stunden.

Wie schwer darf das Gepäck sein?

Nach dem Parken geht es dann aber wirklich ans Eingemachte. Die Gepäckabgabe steht an. Man beachte dabei die Monitore, die oben an der Wand hängen und die Flüge anzeigen. Wie viele Gepäckstücke man haben darf, und wie schwer diese sein dürfen, hängt vom gebuchten Tarif ab. Darüber sollte man sich im Vorfeld immer genau informieren, immerhin möchte niemand vorne am Schalter plötzlich damit beginnen, den Koffer aus- und umzuräumen.

Reisepass immer griffbereit haben

Am besten den Reisepass im Handgepäck verstauen oder in der Jacken- oder Hosentasche aufbewahren. Bei der zuvor erwähnten Gepäckabgabe wird dieser ebenfalls benötigt. Noch eine kleine Information am Rande: Das Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen. Unbeaufsichtigtes Gepäck stellt ein Sicherheitsrisiko dar und wird daher von Sicherheitsbeauftragten entfernt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Gepäckstücke am Flughafen in Folie wickeln zu lassen. Ein Gurtband ist auch von Vorteil; denn meistens werden die Koffer unsanft behandelt und könnten daher im schlimmsten Fall sogar aufgehen.

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Foto: Katharina Zach

Was darf eigentlich alles ins Handgepäck?

Ganz einfach, nämlich alles außer: Waffen, waffen-ähnliche Gegenstände, Spielzeugpistolen, spitze oder scharfe Gegenstände und explosive Stoffe und Behälter, die unter Druck stehen. Diverse Sport- und Freizeitgeräte fallen auch in diese Kategorie. Flüssigkeiten sind nur in Mengen von 100 ml erlaubt. Diese müssen in transparenten Plastikbeuteln verstaut sein. Pro Person ist nur ein Beutel erlaubt. Handys, Laptops, Kameras und so weiter stellen kein Problem dar.

Sicherheitskontrolle

Das Gepäck ist erledigt, nun geht’s weiter zur Sicherheitskontrolle. Auch hier wieder den Pass bereithalten. Das Handgepäck, jegliche Jacken, Westen, Gürtel, Schmuck und Elektrogeräte werden in eine Kiste gelegt. Diese Kiste wird gescannt und kontrolliert. Nun muss man nur noch durch die Metalldetektor-Schleuse gehen und das war’s dann. Jetzt befindet man sich in der "neutralen Zone", in der jeder schon kontrolliert wurde. Bei interkontinentalen Flügen sollte man unbedingt mehr Zeit für den Sicherheits-Check einplanen.

Jetzt bleibt noch ein bisschen Zeit zum Shoppen. 30 Minuten vor Abflug beginnt normalerweise das Boarding. Um sicher zu gehen, noch einmal durch Blick auf das Ticket überprüfen, danach geht’s endlich los. Guten Flug!

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Foto: Katharina Zach

Bei ihren Reisen quer durch Europa kommt Weekend-Bloggerin Katharina Zach so manches unter. Ihre ungewöhnlichsten Reise- und Urlaubserlebnisse hält die Burgenländerin für weekend.at fest.

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