5 Tipps für einen entspannteren Alltag mit Kleinkind

"Morgenstund hat Gold im Mund." - Frühaufsteher schaffen einfach mehr wie dieses Sprichwort besagt. Dem ist tatsächlich so. Um neben Kleinkind, Haushalt & Co. seinen Alltag entspannter meistern zu können, gebe ich hier einige Anregungen.

Janine Kind - Cover
Foto: 5 Tipps im Mama Alltag
Essen Ernährung Janine - Cover
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Frühes aufstehen bzw. mit dem Erwachen des Kindes in den Tag zu starten lohnt sich auf jeden Fall. Bevor ich allerdings in die Gänge komme, wird einmal ausgewogen gefrühstückt.

Gemüse Essen Janine - Cover
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Tipp 1: In Ruhe frühstücken

Das Frühstück gehört für mich zur wichtigsten Mahlzeit, das hat mir damals mein Papa schon versucht beizubringen - mit Erfolg! Ohne diese Mahlzeit und meine momentane Kaffeesucht geht mal gar nichts am frühen Morgen mit Konstantin.

Ich behaupte ja mittlerweile, dass es mit Kleinkind - vor allem die letzten Monate bei uns - so gut wie gar nicht funktionieren will, in Ruhe eine Mahlzeit einzunehmen, ohne diese gierig runterschlingen zu müssen. Ein Tipp, wenn die Kleinen schon ganz mobil sind: zuerst das Kind versorgen und es dann anschließend auf Entdeckerreise gehen zu lassen. Dann kann man  zumindest ein paar Minuten "in Ruhe" das Essen genießen, um seine leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Tipp 2: Schlafenszeit des Kindes nutzen

Ich versuche meine Tage nicht ausschließlich nach dem Schlaf des Kindes zu richten, denn wenn wir - wie so oft - etwas vorhaben, verschiebt sich sein doch sehr unregelmäßiger Schlaf tagsüber einfach und wird entweder im Auto oder im Kinderwagen gemacht.

Wenn wir die Tage zuhause verbringen, dann nutze ich die Zeiten mittlerweile für MEINE Dinge - wie eben das Bloggen, eine Gesichtsmaske oder einen ruhigen Kaffee, während Konstantin schläft. Diese Handhabung habe ich mir allerdings erst die letzten Monate angewöhnt - ich hätte viel früher damit beginnen sollen.

Haushalt, & Co erledige ich, wenn er munter ist. Die Kleinen können bereits hier sehen, was so alles ansteht.

Konstantin liebt es sehr, an irgendwelchen Knöpfen wie z.B. am Geschirrspüler herum zu drücken, während ich diesen ein- und ausräume. Beim Kochen können die Kinder mit einer Schüssel und einem Löffel beschäftigt werden, damit Mama sich etwas mehr auf die Zubereitung des Mittagessens konzentrieren kann.

Tipp 3: Bei dicker Luft an die frische Luft

Wenn es doch mal anstrengender wird, und sich das Kind so gar nicht beruhigen lässt und man schon zig Dinge versucht hat mit Einschlafeln, Spielen, Herumtragen, Vorsingen und und und, dann ist es vielleicht Zeit für einen Spaziergang bzw. einen Ortwechsel. Frische Luft tut uns und den Kids gut, deshalb: Geht raus und genießt die Natur. Autos, Bäume, Vögel, die Straße, Häuser, der Himmel ... all das kann das Kind beobachten und in den meisten Fällen wird es erstaunt und zugleich abgelenkt sein von diesen vielen Eindrücken. Währenddessen kann Mama einhändig - man lernt ja alles mit einer Hand zu tun - im Internet surfen, mit einer Freundin telefonieren oder einfach nur die Lieblingsmusik genießen.

Tipp 4: Zeit für Mama

Um sich selbst auch mal Gutes zu tun - schließlich und endlich dürfen wir im Mama-Job nicht untergehen - gebt das Kind doch mal für einen Nachmittag zu den Großeltern oder vertrauten Verwandten/Freunden. Ich versuche dies auch viel mehr mit meinen Eltern zu organisieren und hoffe so auf etwas mehr Mama-Time. Eine entspanntere, mit neuer Energie gefüllte Mama bringt dem Kind auch mehr als eine ausgelaugte, genervte und erschöpfte.

Tipp 5: Warmes Baden am Abend macht müde

Meine Mama hat mich damals schon als Kind täglich gebadet. Ich baue das abendliche Bad auch immer häufiger ein. Zuviel Baden schadet ja der zarten und dünnen Kinderhaut, aber zwei bis maximal drei Mal pro Woche genießt mittlerweile unser kleiner Großer eine warme Badewanne mit seinem Quietsch-Entchen. Klappt zwar auch nicht immer, aber es zeigt dennoch meistens Wirkung.

Im Großen und Ganzen ist es gut, eine morgendliche und abendliche Routine mit dem Kind zu erlernen. Auch wenn es besonders abends oft nicht ganz so leicht ist und man vielleicht auch selbst schon ruhige Minuten verbringen möchte, ist es wichtig (und es fällt mir auch immer noch schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren) diese Routine OHNE Stress auszuführen. Stressfreier lebt es sich doch überhaupt einfacher.

 

Weekend-Bloggerin Janine Sparer ist mit Leib und Seele Mutter. Kochen ist nur eine von vielen Interessen der vielseitigen Gastautorin, die beruflich in der Medical Beauty-Branche tätig ist. Auf weekend.at teilt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Müttern - und allen, die es werden wollen.

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