Alienware 13 Laptop im Test: Nicht von dieser Welt!

Alienware ist spezialisiert auf Gaming! Das merkt man in jeder Fuge des kleinsten Gaming-Laptops - dem 13. In ein kompaktes Gehäuse steckt der Hersteller viel Technik - trotzdem bleibt das Gerät einigermaßen portabel. Wie es in meinem Test abschneidet, lest ihr hier.

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Foto: Lukas Steinberger
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Foto: Lukas Steinberger

Der Alien-Kopf leuchtet, und schon tauche ich ein in die Gaming-Welt von Alienware. Diesen Blog-Eintrag hab' ich übrigens auf dem Gerät selbst getippt. Zuerst aber ein kurzer Exkurs: Alienware wurde 1996 gegründet und hat sich auf spieletaugliche PCs und Laptops spezialisiert. 2006 wurde die Firma von Dell aufgekauft und ist seither der Spiele-Experte im Dell-Portfolio. Nachdem Gaming immer mehr an Bedeutung gewinnt und Zuwächse am PC-Markt nur mehr mit entsprechender Hardware gemacht werden, ist es Zeit, einen waschechten Alienware zu testen.

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Foto: Lukas Steinberger

Verarbeitung und Design: Extravagant!

Als das Paket in der Redaktion ankam, habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind. Alienware - das ist für mich tolles Design abseits vom Mainstream, gute Verarbeitung und klasse Hardware. Diese Erwartungen wurden beim Öffnen mehr als erfüllt. Minimalistisch liegt der 13 Zoll große Laptop in der Verpackung. Mit dabei einzig ein Ladegerät und das war's. Als erstes lacht mich natürlich das Markenzeichen der Firma an - der Alien-Kopf. Der Laptop selbst ist bombastisch verarbeitet. Nichts knarzt, Spaltmaße gibt es keine, und die Größe hätte ich mir auch schlimmer vorgestellt. Obwohl der 13. den kleinsten Bildschirm aller Alienware Gaming-Laptops hat, ist er ein ordentliches Gerät. Die Hardware muss auch wo untergebracht werden, damit dem "Kleinen" beim Spielen nicht die Puste ausgeht. Das Design ist aber vollkommen einzigartig und überzeugt mit seinen kantigen Details und der Liebe für Feinheiten. So ist der Ein/Aus Schalter ein Alien-Kopf. Das sind die kleinen Dinge, die zählen. Leicht ist der Laptop mit seinen 2,6 Kilogramm nicht, aber dazu später.

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Foto: Lukas Steinberger

Performance: Best of the Best

Beim Starten merke ich schon, dass hier gewaltige Hardware unter der Haube haust. Ein Core i7-7700HQ Prozessor sorgt für gewaltig Vortrieb, zusammen mit einer pfeilschnellen 256 GB großen SSD und 16 GB RAM geht der Laptop ordentlich zur Sache. Für die perfekte Grafik sorgt eine Nvidia GTX1060 mit satten 6 GB Arbeitsspeicher. Für normales Arbeiten ist dieses Biest nicht gemacht, trotzdem schlägt es sich auch hier hervorragend. Programme öffnen sehr schnell, und das Surfen im Internet ist stets ruckelfrei.

Seine wahre Stärke spielt der Laptop aber bei Spielen aus. Selbst das neueste "Total War: Warhammer II" schafft es nicht, den Laptop aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das grafisch aufwändige Strategie-Spiel läuft ruckelfrei auf hohen Details. Ein absolutes Highlight ist das Display des Geräts. Alienware verbaut als eine der ersten Firmen ein OLED-Panel. Das merkt man an perfekten Schwarzwerten und kräftigen Farben. So macht Spielen Spaß. Noch dazu ist der Bildschirm ein Touch-Screen.  Die Performance hat aber auch ihren Preis. Verglichen mit anderen 13-Zöllern ist der Alienware groß und schwer. Auch der eingebaute Lüfter dreht beim Zocken ordentlich hoch und kühlt den Laptop. Beim Surfen und Arbeiten ist der Lüfter aber erfreulicherweise stets sehr leise. Die beleuchtete Tastatur lässt sich individuell anpassen, und auch das sehr gute Trackpad ist beleuchtet - ein richtiger Hingucker!

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Foto: Lukas Steinberger

Fazit

Die Spezialisten von Alienware liefern hier ordentlich! Der 13. ist ein kompakter Spiele-Laptop, der aufgrund seiner Größe auch als Arbeitsgerät taugt und portabel bleibt. Einzig das Gewicht ist mit 2,6 Kilo in der Liga viel größerer Laptops, aber das ist der starken Hardware geschuldet. Mit dem Akku kam ich rund drei Stunden im Normalbetrieb aus. Beim Spielen steckte ich den Laptop an, aufgrund der abgerufenen Leistung wird der Energiespeicher hier aber relativ schnell in die Knie gehen.

Für wen eignet sich der Alienware R13? In erster Linie für Spieler, die mobil sein wollen oder müssen. Wer nicht unbedingt den kleinsten Laptop braucht, findet bei Alienware noch den 15. und den 17. mit noch mehr Leistung, allerdings ohne das schöne OLED-Display. Als Arbeitsgerät ist der 13. etwas überdimensioniert und mit knapp über 2.000 Euro (Testkonfiguration) auch etwas teuer. Wer aber einen außergewöhnlichen Laptop für beides will, der sollte sich den 13. anschauen. Ich wäre so ein Fall, ein Arbeits-Laptop, der auch genug Reserven für Spiele bietet - mein Traum!

Für den 13. vergebe ich 9 von 10 Tech-Blog Bewertungspunkten. Zu haben ist das Gerät in einer schwächeren Konfiguration bereits ab 1.479.- Euro.

Hinweis: Das Testgerät wurde mir für einen begrenzten Zeitraum von Dell zur Verfügung gestellt.

 

Weekend-Redakteur Lukas Steinberger ist ein Technik-Freak sondergleichen. Wobei ihn die Bezeichnung „Nerd“ nicht beleidigt, sondern ehrt. Er saugt alle Neuheiten in sich auf und ist immer am neuesten Stand, liebt Computerspiele, beschäftigt sich ausführlich mit den neuesten Smartphones und den dazugehörigen Gadgets und ist ein Experte für Unterhaltungselektronik. In seinem Blog testet er Spiele, Konsolen, Smartphones, Gadgets und vieles mehr und lässt die Leser an seiner Faszination für die spannende Technik-Welt teilhaben

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