Astro: Die Traumpartner der Steinböcke

Den meisten Steinböcken fällt es nicht leicht, ihre Gefühle offen zu zeigen. Böse Zungen meinen, weil sie keine hätten. Aber tief im Verborgenen schlummern sie - und wie. Wer sie am besten wachzuküssen vermag - hier die Tops und Flops.

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Der Steinbock braucht Zeit, um seine Gefühle zu zeigen Foto: g-stockstudio/iStock/Thinkstock

Traumhaft schön

Stier: Hart arbeiten, eisern sparen und große Verantwortung tragen - alles recht und schön, aber wo bleibt da die Belohnung? Der Stier ist gekommen, um seinen geliebten Steinbock daran zu erinnern, nach getaner Arbeit die sinnliche Seite des Lebens zu entdecken. Bei einem köstlichen (natürlich selbstgekochten!) Essen, gemeinsamen Unternehmungen und entspannten Gesprächen, die nicht von Pflichten und Alltagssorgen handeln. Auch sinnlich haben sich hier zwei gefunden: Der Stier paart Romantik mit Leidenschaft, der Steinbock hat die nötige Ausdauer, um locker mitzuhalten. Großes Kino!

Waage: Gute Manieren, stilsicheres Auftreten, gepflegte Erscheinung - bei dieser Vorstellung wird es vielen Steinböcken ganz warm ums Herz, denn für Zeitgenossen, für die man sich genieren muss, weil sie ständig aus der Rolle fallen, hat unser erdiges Sternenkind kein Verständnis. Wie gut, dass es da noch die Waagen gibt! Zurückhaltend und diplomatisch, wenn es die Situation erfordert. Heiter und locker, ohne zu übertreiben. Perfekt! Die Waage, die ungern allein ist, hat hier einen soliden, verlässlichen Partner gefunden, der auch ihre Probleme noch locker stemmt. Der Steinbock wiederum einen sinnlich-verspielten Weggefährten, der Charme und Lockerheit beisteuert.

Fische: Da arbeitet man so viel und tut alles, um an die Spitze zu kommen, und dann mag einen keiner. Diese Erfahrung ist so manchem Steinbock bekannt. Dabei braucht er mitunter mehr Gefühl als so mancher seiner Mitmenschen, die ihr Innenleben offen zur Schau und ihr Herz auf der Zunge tragen. Beim Fisch erlebt der Steinbock das Wunder. Wie von selbst beginnt er aufzutauen, Gefühle zuzulassen und seine verletzliche Seite zu offenbaren, als ob es das einfachste auf der Welt wäre. Im Gegenzug bietet er seinem einfühlsamen Partner die starke Schulter, nach der dieser sich sehnt. Miteinander können sie alles schaffen - oder auf hohem Niveau scheitern.

Schwierig, aber reizvoll

Jungfrau: Totale Einigkeit - wie oft hat der Steinbock schon das Glück, das zu erleben? Mit der Jungfrau ist dieses Wunder möglich! Sie sind sich einfach unglaublich ähnlich. Eisern stehen sie zu ihren Überzeugungen - ganz egal, was andere sagen. Beim Geld hört sich die Freundschaft auf. Was man verspricht, wird auch gehalten. Wie einfach könnte das Leben sein, wenn bloß alle so wären! Die Harmonie hält, solange sie sich einig sind. Aber wehe, wenn nicht. Dann will jeder recht haben und keiner einlenken. Da wird's richtig ungemütlich. Und leicht verfahren bis unversöhnlich.

Krebs: Da wollte man nur etwas sagen, schon ist er eingeschnappt der Krebs. Dabei hat man es doch nur gut gemeint. Denkt sich der Steinbock. Dabei passen die beiden im Grunde so gut zusammen. Sparsam und zurückhaltend, wie sie in der Regel sind, brauchen sie ihre Familien wie die Luft zum Atmen und haben kein Problem, wenn zum zweiten Mal in einer Woche ein Besuch bei der Oma fällig ist. Beim Krebs braucht der konservative Steinbock, der häusliche Qualitäten zu schätzen weiß, nicht zu fürchten, dass er verhungert oder im Chaos versinkt. Kinder und Heirat? Stehen bei beiden in der Regel ganz oben auf dem heimlichen Wunschzettel. Na dann - worauf noch warten?

Wassermann: Auf den ersten Blick haben diese beiden Kandidaten ja nur wenig gemeinsam. Aber vor allem, wenn der Wassermann noch im Jänner geboren wurde und selbst unter den Einfluss von Saturn geraten ist, tritt er deutlich geerdeter, materieller ausgerichtet und kalkulierter als seine Sternzeichen-Kollegen auf. Für einen Steinbock kann er sich da durchaus erwärmen. Dieser wiederum fühlt sich vom Wassermann verstanden und taut gleichzeitig auf, denn Langeweile ist bei dieser Besetzung kaum ein Thema! Unschlagbar: der trockene Humor, der die beiden verbindet. Nur: Achtung, dass bei so viel gemeinsamer Zielstrebigkeit das Gefühl nicht auf der Strecke bleibt.

Heiß umkämpft

Widder: Ach, könnte man nur wie der Widder sein! Der kann tun und lassen, was er will und schafft es trotzdem, höchst anziehend auf andere zu wirken. Wie macht er das bloß, denkt sich der verhaltene Steinbock da. Aber der erste Blick täuscht: Denn der Widder will häufig alles auf einmal und verliert leicht die Bälle in der Luft. Was also, wenn sich diese beiden zusammentun? Der Steinbock erlebt ein ungeahntes Feuer der Leidenschaft und zollt dem energievollen Widder uneingeschränkte Loyalität. Das Problem ist nur: Der Widder langweilt sich schnell und mag es in der Regel nicht, wenn er seinen Partner nicht lenken kann. Der Steinbock, der seine liebe Ordnung schätzt, ist vom Chaos seines Partners genervt. Solang's Spaß macht ...

Skorpion: Wer braucht schon Freunde und Verbündete, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat? Der Steinbock hat gelernt, seinen Weg zu gehen - zur Not auch allein und gegen alle Widerstände. Wer das ganz ähnlich sieht? Der Skorpion. Wenn sich diese beiden Einzelgänger verbünden und in dieselbe Richtung gehen, kann das richtig spannend werden. Zu zweit unschlagbar sein, auch in den schwersten Zeiten fest zusammenstehen, wenn's sein muss, bis zum bitteren Ende - davon können Partner dieser Besetzung ein Lied singen. Bitterer Beigeschmack: Es geht nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander.

Löwe: Stolz und aufrecht gehen die meisten Löwen durchs Leben - als würden sie auf einem roten Teppich wandeln. Nicht, dass sie nicht hart arbeiten können. Aber sie verstehen es elegant, unliebsame Erledigungen zu delegieren. Der stolze Steinbock, der gerne zeigt, was er hat, ist von der schillernden Ausstrahlung dieses feurigen Menschen magisch angezogen und kommt an dessen Seite aus der Deckung. Warum es am Ende doch so oft auseinandergeht? Dem großzügigen Löwen ist der Steinbock auf Dauer zu kleinlich und engstirnig, umgekehrt empfindet dieser seinen Partner als zu verschwenderisch und offenherzig. Am besten klappt's noch, wenn der Steinbock im Dezember geboren wurde und der Löwe bereits in der zweiten Augusthälfte.

Kurz und schmerzlos

Zwillinge: Der Zwilling muss schon sehr erdig oder der Steinbock schon sehr luftig besetzt sein, wenn das auf Dauer gut gehen soll. Denn der eine steht für alles, was der andere ablehnt oder in Frage stellt. Der freigeistige Zwilling sehnt sich nach Abwechslung und ist immer auf der Suche nach Impulsen. Durchgeplante Tage ohne Spielräume lähmen seinen regen Geist. Der Steinbock läuft gerade erst dann zur Hochform auf, wenn das Chaos gebändigt ist. Anregend kann dieser Gegensatz durchaus sein - Stichwort Sommerflirt.

Steinbock: Es gibt sie - häufiger als gedacht - zwei Steinböcke, die in tiefer Liebe zueinander finden und miteinander durch dick und dünn gehen. Sie haben ja auch viel gemeinsam: den starken Willen, den unbändigen Einsatz, den ausgesprägten Familiensinn. Klingt doch ideal, oder? Nun, zwei Fallen wollen wir nicht verschweigen: Gerade weil sie einander so ähnlich sind, schleicht sich früher oder später Langeweile ein und einer von beiden ergreift die Flucht. Oder: Die Streitigkeiten nehmen kein Ende, weil jeder recht haben und keiner klein beigeben will. Wie heißt's schon im Lotto? Alles ist möglich.

Schütze: Die Welt gerechter machen, der Wahrheit den Weg ebnen, für Ideale einstehen - ja, in diesen Punkten treffen sich der engagierte Schütze und der strebsame Steinbock auf Anhieb. Dass bei so viel weltverbesserndem Geist auch der Funke überspringt, ist da nur noch eine Frage der Zeit, vor allem wenn der Schütze bereits gegen Ende Dezember geboren ist und der Steinbock noch im Dezember. Der Schütze jedoch beansprucht in der Partnerschaft viel Raum für sich und reagiert auf jede Form der Bevormundung sehr empfindlich. Der Steinbock, der gern den Ton angibt und gewohnt ist, das letzte Wort zu haben, kommt mit dieser "Aufmüpfigkeit" nur schlecht zurande. Da braucht es auf beiden Seiten viel Geduld und Nachsicht.