Warum Sie niemals per SMS streiten sollten!

Wir alle haben das schon tausend Mal gemacht! Vor allem impulsive Menschen müssen ihren Frust am besten gleich herauslassen und äußern ihre Unzufriedenheit per SMS (wenn der Partner schon nicht anwesend sein kann).

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Lieber Face-to-Face Foto: grinvalds/iStock/Thinkstock

Großer Fehler, wie Psychologen wissen, denn damit erreichen Sie – wie Sie ja vermutlich selbst schon bemerkt haben – genau das Gegenteil. Natürlich möchte man in Konfliktsituationen gleich wieder zu Harmonie kehren und den Streit (am besten gestern) beseitigen, was per SMS theoretisch überaus einfach sein könnte. Manche tun sich auf diese Art auch leichter, dem Partner die Frustration mitzuteilen als persönlich.

Ablenkung und Eskalation

In Zukunft sollten Sie diese Strategie jedoch vermeiden, denn Augenkontakt ist das A und O für konstruktive Gespräche und Konfliktbewältigung. Das Streiten per SMS ist häufig mit Ablenkungen durch externe Faktoren verbunden, sodass Inhalte oft anders geäußert werden als beabsichtigt. Zudem fehlt die Stimmlage, die Mimik und die Gestik, was zusätzlich erschwert, die Nachricht so aufzunehmen, wie sie tatsächlich gemeint ist. Diese Faktoren ebnen garantiert den Weg für eine Eskalation!

Nervensystem regulieren

Menschen sind „visuell-denkend“ und benötigen Augenkontakt zum Gegenüber, um beide Nervensysteme kompensatorisch zu regulieren. Solange wir das Mienenspiel des Partners nicht sehen können, werden wir unsicher und ängstlich, missinterpretieren die Reaktion des Anderen und versuchen zu interpretieren, was durch die Message gemeint sein könnte. Beim nächsten Streit sollten Sie daher Geduld beweisen und auf den richtigen Moment warten.