Fit ist sexy: Warum Sportler bei Frauen Erfolg haben

Sixpack statt Schlabberbauch: Männer die viel Sport treiben, sind aktiv, machen optisch was her und - was noch viel wichtiger ist - haben Erfolg bei Frauen. Dabei sind es allerdings nicht nur die trainierten Muskeln, die Sportler so attraktiv wirken lassen.

Umarmung Liebespaar
Starke Männer punkten bei Frauen Foto: g-stockstudio/iStock/Thinkstock

Rafael van der Vaart, Lewis Hamilton, Tiger Woods, Sami Khedira. Sie alle sind Spitzensportler und hatten bereits die schönsten und begehrtesten Models an ihrer Seite. Quer durch die (Sportler-)Bank könnte man diese Liste wahrscheinlich bis ins Unendliche verlängern. Und das, obwohl viele der Profi-Athleten weder dem gängigen Schönheitsideal entsprechen noch von überdurchschnittlicher Intelligenz strotzen. Aber wie kommt es, dass Sportler ihre Liebschaften oft schneller wechseln können als ihre Wäsche - und dabei noch die vermeintlich besten Exemplare abkriegen?

Sex-Appeal

Wissenschaftlich wurde die besondere Anziehungskraft von sportlich-aktiven Menschen bereits mehrfach belegt. Dabei liegt der hohe Sex-Appeal aber keineswegs nur im athletischen Erscheinungsbild begründet. Laut einer Umfrage sind sich 74% der Befragten sicher, dass regelmäßiger Sport das eigene Wohlbefinden steigert und sich auch positiv auf die Ausstrahlung auswirkt: Sportler wirken dynamischer, lebensfroher und scheinen sozial aktiver. 

Kampf ums Überleben

Evolutionsbiologen erklären die Beliebtheit von Sportlern hingegen damit, dass Frauen noch immer einen fitten Partner suchen, der ihnen eine bestmögliche Versorgung und gesunden Nachwuchs garantiert. Bereits vor Tausenden von Jahren mussten Männer mit ihrem Jagdgeschick beeindrucken, wobei eine gute Ausdauer die Schlüsselrolle im Überlebenskampf war. 

Instinkt der Frauen

Wissenschafter an der Universität Zürich wollten diese Hypothese genauer unter die Lupe nehmen und haben sich deshalb an ein Experiment gewagt. Die Forscher gingen davon aus, dass Frauen instinktiv jene Männer bevorzugen, die ausdauernd sind. Diese Fitness sollte sie ihnen sogar vom Gesicht ablesen können. Und tatsächlich: Als den befragten Frauen Porträts von 80 Tour de France-Teilnehmern vorgelegt wurden, fanden sie jene am attraktivsten, die bei dem Rennen klar auf den vorderen Plätzen rangiert hatten. 

Das Ziel vor Augen

Experten sehen neben ästhetischen Körper auch die Zielstrebigkeit und hohe Motivation von Profisportlern als charakteristischen Vorteil, den sie bereits schon in jungen Jahren verinnerlicht haben. Sie wissen, sie müssen alles geben, um ihr Ziel zu erreichen. J Sportler ist dabei auf andere angewiesen. Es wird gemeinsam trainiert, man teilt den Alltag miteinander. Im Ernstfall muss man aber auf sich selbst schauen.

Todessehnsucht

Frauen, die sich für Extremsportler wie Formel-1-Fahrer oder Basejumper interessieren, müssen allerdings viel aushalten können. Warum will man einen Partner, der mit Hunderten von km/h durch die Straßen flitzt oder jede Woche von einem Felsen hinab springt, knapp dem Tode entkommt? Laut Experten gilt ein Risikosportler als jemand, auf den im Ernstfall Verlass ist. Jemand, der nicht kneift, auch wenn es mal bedrohlich wird.

Fantasien von Ronaldo 

Weiters schätzen Experten, dass Fußballer aufgrund der medialen Präsenz bei Frauen besonders beliebt sind. Das Fremdgehportal "Victoria Milan" hat dies erkannt und will jetzt sogar herausgefunden haben, dass der Anblick von Fußballern Frauen untreu werden lässt. Schuld daran sein vor allem regelmäßige Hochziehen der Trikots: 34 Prozent der Frauen gestanden, dass sie die Sehnsucht packt, wenn sie den Sixpack sehen. Und ihn dann auch am liebsten anfassen möchten.