Finanzen regeln in der Ehe: So funktioniert's!

Sparefroh oder Verschwender? Nur die wenigsten Paare sind auf derselben Wellenlänge, wenn es ums Geld geht. Während er gern spart, gönnt sie sich öfter was. Damit die Finanzen nicht zur Ehekrise führen, haben wir ein paar Tipps.

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Geld kann die Beziehung belasten Foto: OcusFocus/iStock/Thinkstock

Geld ist immer noch ein Tabuthema und auch in Beziehungen führt diese Thematik immer wieder zu Krisen. Doch wie regelt man am besten seine Finanzen in der Ehe?

1. Offen darüber sprechen

Bevor das gemeinsames Konto eröffnet wird, sollte ein klärendes Gespräch über Geld geführt werden. Wer gibt sein Geld für was aus, wie viel soll am Ende des Monats auf einem Sparkonto landen und wie wichtig ist Geld im täglichen Leben überhaupt? Diese Fragen sind essentiell, um ernsthaften Konflikten vorzubeugen. Wenn Sie nicht über Finanzen sprechen können, weil sie sofort zu streiten beginnen, halten Sie die Punkte jeweils schriftlich fest, um sie miteinander durchzugehen.

2. Gemeinsame Lösungen finden

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dass gemeinsame Finanzregelungen kein Thema für Sie sind, weil es einfach nicht funktioniert, dann versuchen Sie zumindest einen kleinen Konsens zu finden. Wenn Sie beispielsweise auf eine gemeinsame Anschaffung wie ein Auto oder eine Immobilie sparen, dann richten Sie ein gemeinsames Konto ein, auf das jeder von Ihnen beiden monatlich einen fixen Betrag überweist. Ein gemeinsames Konto könnte übrigens auch als praktische Haushaltskasse dienen.

3. Keine Geheimnisse

Wenn Sie ein Faible für teurere Schuhe haben oder er sich liebend gern Vintagemöbel vom Designer gönnt, sollte das kein Geheimnis in Ihrer Beziehung sein. Über eventuelle Schulden oder Kreditabzahlungen sollte Ihr Partner ebenfalls informiert sein, ansonsten kann Geld wirklich zur Beziehungskrise führen.

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Gemeinsame Anschaffungen müssen diskutiert werden Foto: vadimguzhva/iStock/Thinkstock